Malaria bedeutet mehr als Mückenstiche und Prophylaxe für den jährlichen Urlaub. Für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ist Malaria eine alltägliche Bedrohung. Jede Nacht droht eine neue Infektion durch die weibliche Anopheles Mücke. Jährlich werden etwa 250 Millionen Menschen mit der Tropenkrankheit infiziert, für fast eine Million endet sie mit dem Tod.
13 junge Filmemacher aus sechs europäischen und afrikanischen Ländern sind in einem Filmwettbewerb ausgewählt worden, um gemeinsam im September 2010 nach Kenia zu reisen und einen Dokumentarfilm über Malaria und ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben in Afrika zu drehen.
Gemeinsam entwickelten die Teilnehmer ein Drehbuch, das Malaria von unterschiedlichen Seiten beleuchtet, wie Zugangsmöglichkeiten zu Vorsorge und Behandlung oder die Rolle von Glaube und Kultur. In Malindi besuchten die Teilnehmer Gesundheitszentren, lauschten den Geschichten von Dorfältesten, redeten mit Familien, und beobachten, wie die Menschen mit der tödlichen Krankheit umgehen. Spannendes, Überraschendes und manchmal auch Kurioses erleben die jungen Filmemacher. So probierten sie einen Wundertrank eines traditionellen Heilers zum Schutz vor Malaria, oder sahen Duschkabinen und Hühnerställe aus Moskitonetzen.
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