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Grundeinkommen - Fragen an Daniel Häni (I)

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Uploaded by on Nov 3, 2010

Noch mal Sonne. Der Herbst vollendet den Sommer mit gütigen Tagen.
Da haben wir uns aufgemacht an den Rhein für ein paar Worte, die wir noch nicht wussten.
Wo steht die Grundeinkommensbewegung jetzt? Vielleicht weniger bei den Argumenten, die man schon alle gehört hat, und mehr bei den Menschen. Wie die sie selbst sind mit der Idee des Grundeinkommens. Da hat man noch nicht alles gehört.

Wir starten mit einem ersten Teil, dem zwei weitere folgen werden. Grundeinkommen - Fragen an Daniel Häni (II) + (III)

Enno Schmidt

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Top Comments

  • „… die Politische Forderung ist das was einem die Idee aus der Hand reißt …“ Ganz meine Meinung. Es ist viel zu früh für politische Forderungen seitens der Parteien, weil es viel zu wenige des Volkes bereits verstanden haben und dadurch der Kulturwandel auf der Strecke bleibt. Ich halte nichts vom BGE als Wahlkampfmittel, die (etablierten) Parteien missbrauchen damit diese Idee nur für den Stimmenfang.

    Das BGE muss von unten kommen, nicht von oben!

  • Das soll sich wie Herbstlaub auf alle Gedanken legen, leicht und bunt und dann fliegt es weiter!

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All Comments (21)

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  • grundvorraussetzung das sich was ändert ist: die menschen müssen aufhören den medien zu glauben! hahah selten so gelacht!

  • @ThePt73 ich werd mir das BBM noch genauer reinziehen und komme nächstes Jahr drauf zurück, momentan halte ich die Begrenzung des Gesamtvermögens für unumsetzbar und frage mich, woher das „GE durch die Industrie“ herkommen soll, sehe keinen Vorteil für die Industrie. Wie gesagt, nächstes Jahr.

  • @Videoglotza

    Außerdem bezieht sich die Bandbreite auch aufs Vermögen, welches sowohl in Geldmenge, als auch in Unternehmensbeteiligungen auf ein "zulässiges Gesamtvermögen" von 30 Mio. € pro Nase begrenzt wird - wird wohl trotzdem kein Multimillionär Hunger leiden Müssen ;)

    Insgesamt bringt das BBM wesentliche Verbesserungen bei der Konkurrenz für kleine Unternehmen mit neuen und innovativen Produkten, eine Begrenzung der "Schere" zwischen Arm und Reich, eine hohe Einkommenssicherheit ....

  • @Videoglotza

    Unbezahlbar? Quatsch! Es müssen nur die Hersteller genug Leuten ein Einkommen zahlen, auch wenn sie die nicht zur Produktion brauchen - eben um den Umsatzsteuersatz zu senken und konkurrenzfähig zu werden. Arbeitslose, Rentner, erziehende Eltern, kuerz alle, die nicht arbeiten, bekommen dann ein Grundeinkommen von 2000€ von der Industrie. Dass manches teurer wird, ist deshalb kein Problem, weil Löhne und Grundeinkommen hoch genug sind, und die Steuereinnahmen ums 3-5fache steigen.

  • @Videoglotza

    Damit du weißt, mit wem du sprichst... habe mich lange mit BGE und verschiedenen Finanzierungsodellen beschäftigt. Dann mit dem Geldsystem und verschiedenen Alternativen wie der Freiwirtschaft, fand aber nichts so überzeugend wie das BBM (welches ich genauer betrachtet habe, als 99,9% der Bevölkerung, weil ich inzwischen ein Freund des "Ersinners" bin, sein Buch gelesen habe, und viel mit ihm und anderen diskutiert habe.

    Es handelt sich um eine ECHTE Umsatzssteuer, anders als heute

  • @ThePt73 Andererseits würden High-Tech-Produkte unbezahlbar teuer werden, weil die nicht von Menschen gefertigt werden können.

    Davon abgesehen sind die Nachteile einer ausschließlichen Umsatz- respektive Konsumsteuerfinanzierung bekannt. Sie begünstigt diejenigen die nur einen Bruchteil ihres Geldes ausgeben weil sie so viel davon haben/bekommen, also „die Reichen“.

  • @ThePt73 Dann betrachte das doch nochmals genauer. Das BBM hat doch gar nichts mit (B)GE zu tun! Ich konnte dort nichts über soziale Sicherung lesen (korrigiere mich ggf.)

    Das BBM schlägt vor, auf den Preis von Produkten bei denen viele Menschen an der Produktion beteiligt sind keine bis geringe (Umsatz)Steuern aufzuschlagen. Das bedeutet Senkung von Produktivität und Effizienz und verhindert den technischen/technologischen Fortschritt. … [1]

  • @Videoglotza

    Da bin ich voll bei dir, weiß aber nicht, wie du auf deine Einschätzung vom BBM kommst.

    Ist schließlich nicht viel anderes... wenn man es genau betrachtet

  • @ThePt73 … In diesem Jahrhundert wird mehr und mehr Arbeit von Maschinen / (humanoiden) Robotern übernommen werden. Und das muss man als positiv begreifen, denn das verschafft dem Menschen ein Mehr an Freiheit.

  • @ThePt73 Das Bandbreitenmodell ist kein (B)GE-Modell sondern ein Erwerbsarbeitsbeschaffungsmode­ll das viel zu sehr aus der heutigen Sicht gedacht ist. Meiner Einschätzung nach verhindert es den technischen Fortschritt und senkt die Produktivität. Nicht der Mangel an menschlicher Arbeit sondern der Mangel an Einkommen ist das Problem! Wer nicht arbeiten will der soll auch nicht arbeiten müssen! Das ermöglicht der technische Fortschritt. …

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