Rusalka an der Komischen Oper Berlin

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Uploaded by on Feb 23, 2011

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák
Libretto von Jaroslav Kvapil
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze * Musikalische Leitung ... Patrick Lange * Inszenierung ... Barrie Kosky * Bühnenbild und Licht ... Klaus Grünberg * Kostüme ... Klaus Bruns * Dramaturgie ... Bettina Auer * Chöre ... André Kellinghaus * Der Prinz ... Jeffrey Dowd, Timothy Richards * Fremde Fürstin ... Ursula Hesse von den Steinen, Barbara Schneider-Hofstetter * Rusalka ... Asmik Grigorian, Ina Kringelborn * Der Wassermann ... Dimitry Ivashchenko, Jens Larsen * Hexe Jezibaba ... Manuela Bress, Agnes Zwierko * Wildhüter ... Peter Renz, Thomas Scheler * Der Küchenjunge ... Christiane Oertel, Elisabeth Starzinger * Erste Elfe ... Julia Giebel, Mirka Wagner * Zweite Elfe ... Annelie Sophie Müller, Elisabeth Starzinger * Dritte Elfe ... Silvia Hauer, Caren van Oijen * Ein Jäger ... Matthias Siddhartha Otto * Sohn von Jezibaba ... Michel Podwojski

Was ist ihnen nicht alles zugeschrieben worden, den verführerischen Wasserfrauen, den gefährlich erotischen Nixen und Undinen? Angst vor den unsterblichen Wesen und Verlangen nach ihrer außerordentlichen Schönheit trieb die Menschen jahrhundertelang um.
Rusalka, die Nixe in Dvořáks berühmtester Oper, möchte ein Mensch werden. Denn nur mit einer menschlichen Seele und Gestalt kann sie die Liebe des Prinzen gewinnen, der so oft in ihrem See badet. Auch wenn die Hexe eine harte Bedingung für Rusalkas Verwandlung zur Frau stellt -- den Verlust ihrer Stimme --, ist diese bereit, für das ersehnte andere Leben alles auf sich zu nehmen, selbst die Gefahr, auf ewig verdammt zu sein, sollte der Geliebte ihr untreu werden. Bezaubert vom schönen, stummen Wesen nimmt der Prinz Rusalka mit. Doch wie anders als in ihren Träumen begegnen ihr die Menschen: Feind­selig sind sie und befremdet vom »kalten Ungeheuer«. Als der Prinz für eine fremde Fürstin entflammt, flieht Rusalka, verraten und verloren. Nur wenn sie den Prinzen tötet, darf sie in ihre alte Welt zurückkehren. Als Irrlicht begegnet sie ihm zum letzten Mal.
Für Dvořáks spätes Bühnenwerk, das eher symbolisches Musikdrama als Märchenoper ist, schöpfte sein Librettist aus dem reichen literarischen Nixen-Fundus seines Jahrhunderts. Die äußeren Handlungsvorgänge sind nur das Ergebnis innerer Prozesse, die der Komponist schwelgerisch schmerzvoll und surreal flimmernd beschreibt. An der Schwelle zur Moderne komponiert, leuchtet Dvořáks Musik noch einmal in spätromantischen Farben.

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  • Eine richtig eckelerregende Regie. Arme Sänger, die sowas durcherleben mussten. Dvorak hatte bestimmt nicht damit gerechnet, dass UNTALENTIERTE eine seiner schönsten Opern im Dreck baden werden.

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