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Die Musik der Sufis- Kurzversion Dokumentarfilm Indien Kameramann Filmproduktion Nürnberg

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Uploaded by on Jun 3, 2009

Nach drei Monaten der Planung und Recherche reisten André Prass und ich, Werner Gabriel, 1998 nach Indien um dort Sufis des Chisti Sufi Ordens bei ihren rituellen Qawaali Sitzungen zu filmen.

In New Delhi am heiligen Schrein von Nizamuddin Aulia trafen wir auf Pir Sayed Ali Moosa Nizami der uns mit dem Musiker Meraj Nizami und der Schriftstellerin Claire Devos bekannt machte. Mit der liebenswürdigen Hilfe dieser Leute bekamen wir die Gelegenheit an der Feier des Todestag von Nizamuddin Aulia, dem sogenannten "Urs", die Feierlichkeiten die von verschiedenen Qawaali Gruppen begleitet wurden, zu filmen.

Da es die Absicht unseres Films sein sollte die große Verschiedenartigkeit der im sufischen Kontext gespielten Musik darzustellen, fanden wir bei unseren Recherchen in Kananda eine Gruppe des Mevlevi Sufi Ordens der seinen Ursprung in Konya in der heutigen Türkei hat. Wir durften in Toronto in der Gruppe um Scheich Cemil Aksoy einen Ritus filmen der sich Zikr nennt.

In Montreal in Kanada trafen wir auf einen bemerkenswerten zeitgenössischen Sufimusiker
der ambient fusion Musik komponiert, sein Name Mercan Dede.
An diesem Punkt möchten wir allen Beteiligten für Ihre großartige Unterstützung danken. Wir möchten uns bedanken für die nette und friedvolle Zeit die wir mit Ihnen teilen durften.

Der Film "Die Musik der Sufis" führt in die Welt der islamischen Mystik,
von den Ursprüngen des Sufismus bis hin zur Technoszene des
heutigen Kanada. Dabei werden zwei Musiker vorgestellt die beide unterschiedlichen Sufiorden angehören.

In Indien erzählt der Film am Beispiel des Gesangs und Harmonium Virtuosen Meradj Nizami etwas über Qawaali, die Musik des Chisti-Ordens, während er in Kanada den jungen Technokünstler Mercan Dede porträtiert, der Schüler des Mevlevi-Derwisch-Ordens ist..
Qawaali Musik in seiner unverfälschten Form wird bei einer Darbietung von Meradj Nizami und seinen Musikern zum Todestage (Urs) von Hazrat Nizzamuddin Aulia an dessen Grabstätte (Dargah) in New Delhi gezeigt. Solche Grabstätten sind Orte der Bewahrung und Weitergabe esoterischen Wissens.

Mercan Dede trifft in Toronto den Sänger Muhammed Shams um Aufnahmen für seine zweite CD einzuspielen. Die Gesangsteile hierzu stammen aus einem Derwischritual, dem sogenannten Zikre, das jeden Samstag in einem Versammlungsort im Nordosten Torontos abgehalten wird.
Der Film zeigt Mercan Dede, so Arkins Künstlername, bei der Arbeit an seinen illusionären Klangwelten zusammen mit dem Bassisten James Parker, dem Percussionisten Kiril Mantchev und dem Produzenten und Toningenieur Kristian Kostov in einem Tontudio im Industriegebiet von Toronto.

Zusammen mit Claire Devos, die 1995 ein Buch über Qawwalimusik verfasste, besucht Meradj Nizami dann die Grabstätte des Sufi Heiligen Qutabuddin Bakthiar Khaki im Süden New Delhis. Über Bakthiar Khaki wird erzählt, daß er die durch Wiederholung mystischer Verse hervorgerufene Ekstase nicht überlebt hat.
An der Grabstätte spielt eine Qawaali-Gruppe die einen Zuhörer in diesen tranceartigen Zustand, "Hal" genannt, versetzt.

Beim Zikre, einem Derwischritual des Mevlevi-Sufiordens holt sich Mercan Dede die Inspiration für seine Kompositionen in denen traditionell östliche und progressiv westliche Musik zu einer mystischen Traumwelt verschmelzen.

Der Zikre ist ein Gebet bei dem durch kontrollierte rhythmische Atmung , Schwingen des Körpers und Rezitation von Gebetstexten die Mitglieder dieser Bruderschaft Verbindung zu Gott erlangen. Ihr Scheich und geistiger Führer Cemil Aksoy der sie im Einklang mit den Regeln der Sufischen-Tradition leitet hat folgende Botschaft (O-Ton):

"Wir müssen den Empfänger im Herzen eingeschaltet lassen, um allesaufzunehmen, was im Äther ist; es tut nicht weh, wie auch das Radio nichtweh tut. Wenn du genug hast, schalte ab. Aber um Gott zu empfangen, mußt du dein Herz einstimmen wo immer du bist. Wenn es ausgeschaltet ist, könnte es sein, daß da wunderbare Dinge für dich sind und du verpasst sie".

Als Melodieführendes Instrument dient der Qawaalimusik das Harmonium. Meradj Nizami besucht im Nordosten Delhis in der Darya Ganj das Bina Music House um sich über die Herstellung dieses Instruments zu informieren.
Im Osten von New Delhi befindet sich die Grabstätte des Sufiheiligen Matkey Shah, dort spielt der Musiker Nazeem Ahmed seit Zeiten gedenken die Qawaali Komposition "Matkey Pir''.

ln einer Montage aus Bildern von urbaner hightech Architektur und der tradtionellen Bauweise indopakistanischer Baumeister zeigt der Film zum Schluß das Integrationsvermögen sufischer Kultur.
Diese Bildercollage wird untermalt von Mercan Dede mit einer klassischen persischen Komposition die er auf der Ney Flöte, dem traditionellen Instrument der Mevlevi Derwische, vorträgt.

Mehr unter http://www.camera-work.tv Link "Referenzen"

Anfragen an: wg@camera-work.tv

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  • Sehr interessante Dokumentation.

  • mercan dede ist ein türke ..... und ja wen man mal jetzt ein mal richtig nach denkt waren bestimmt diese lieder von früher sehr schönn und haben unsere herzen berührt. überlegt mal jetzt von wen die lieder unser herzen berühren und ohne das wir großartig nach denken dirckt anfangen zu weinen.... sami yusuf, usw... al diese leute sind die neue genaration

  • @mondschein1966 //// NATÜRLICH gibts auch positive Vorurteile!!!

    aber abgesehen davon bin ich natürlich letztendlich Deiner Meinung...

  • @HHamburgCity " Vor....ur....teil" kommt von "urteilen" somit auch von "teilen" , spalten, enthält nichts positives, kann auch nicht. ich kenne kein positive vorurteil! warum sollte man es nicht übernehmen, wenn die Tradition etwas gutes enthält. natürlich sollte man allles wachsam untersuchen um zu entscheiden ob gut oder schlecht.

  • @mondschein1966

    hi und danke, DASS Du es als Jammer empfindest, DASS ich so fertig im Geiste bin. Meine Vorurteile sind übrigens nicht böse gemeint. Man übernimmt halt die Traditionen seiner Vorfahren und das ist in der dritten Welt genauso wie in Deutschland. Man kann sich seine Verpeiltheit nicht aussuchen. Oder doch?

  • @mondschein1966

    hi und danke, DASS Du es als Jammer empfindest, DASS ich so fertig im Geiste bin. Meine Vorurteile sind übrigens nicht böse gemeint. Man übernimmt halt die Traditionen seiner Vorfahren und das ist in der dritten Welt genauso wie in Deutschland. Man kann sich seine Verpeiltheit nicht aussuchen. Oder doch?

  • wann und wo bekommt man den film zu sehen? finde es hoch interresant etwas über die sufi `s und ihre musik in indien zu erfahren! danke.

  • um zu wissen, wie ein geistig gekrüppelte mensch handelt, muss mann nur deine worte lesen. die zeigen sich immer als erste. danke das du dich gezeigt hast. jetzt weiss ich wenigstens das du im geiste fertig und "krüppel" bist!!!! ein jammer!!!! :(

  • wenn derwische tanzen. hahahahahaha.

    zum glück bin ich kein derwisch.

    sage ich schon mal, bevor ich diese doku überhaupt geschaut habe ganz voller vorurteile. die sind doch einfach nur fertig.

    hahahahah. so fertige geistige krüppel.

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