Nach der Welturaufführung beim historischen Fest am Wertachbrucker Thor in Augsburg kam Zirbeles Weinlied bei den Festbesuchern prächtig an.
Hier der Text:
Aus dem Glase in die Kehle,
zwischen weiß und rot man wähle,
köstlich, spritzig fließt er durch den Mund
und er labt den durstigen Schlund.
Jedoch Vorsicht, bist du ein sensibler Tropf,
dann steigt der edle Trunk dir übel in den Kopf....
Ob in Baden -- ob in Hessen,
auch in Franken und der Pfalz
wachsen Trauben süß zum Pressen
an den Hängen, Gott erhalt's!
Doch den allerbesten deutschen Wein
Gibt uns der Vater Rhein -- kommt Brüder schenkt uns ein!
Doch nicht nur Brüder -- nein auch Schwestern,
huldigen dem Rebensaft
es gesellt sich -- heute so wie gestern --
Mägdleins Liebreiz zu des Burschen Kraft!
Ist die Maid ja gar noch süßer als der Wein,
schaut er in ihre Äuglein -- tiefer -- als ins Glas hinein......
Und sie reichen sich die Hände
Und er fasst sie um die Lende,
dann ein Kuss -- und fortan sind sie ein Paar,
sie schleppt ihn -- alsbald zum Traualtar.
Kaum getraut, da stellt sich schon der Nachwuchs ein,
ja so geschieht's beim Wein, du bleibst nicht lang allein...
Kaum getraut, da stellt sich schon der Nachwuchs ein,
ja das geschah beim Wein....im Nu bist du zu drei'n!
© Hildegard Rauch 2011
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