Spielfilm der DEFA aus dem Jahre 1972
Der Film erzählt die Geschichte eines Hauptmanns der Nationalen Volksarmee der DDR, der nach seiner Versetzung als neuer Regimentskommandeur
an seinen ehemaligen Standort, an dem er vor Jahren schon als Offizier diente, schwerwiegende Mängel im Ausbildungsstand der Truppe und den
zu ihrer Ausbildung angewandten Methoden erkennt.
Energisch versucht der Hauptmann seinem Stab diese Mängel bewusst zu machen und trotz des sich näherenden Endes des laufenden Ausbildungsjahres
umgehend eine grundlegende Verbesserung der Ausbildungsmethoden und damit der in keiner Weise ausreichenden Gefechtsbereitschaft des Standortes
herbei zu führen.
Dabei stößt er schnell auf die Ablehnung und den Widerstand seiner Offiziere.
Der Film ist ein gutes Lehrstück über Probleme und Strategien der Äußerung notwendiger Grundlagenkritik eines Einzelnen an der Arbeit eines Kollektives.
Er zeigt, dass die erfolgreiche praktische Umsetzung einer derartigen berechtigten und notwendigen Kritik nicht durch individuelles Anordnen und Administrieren,
sondern durch das Mobilisieren des Kollektives zur gemeinschaftlichen Durchdringung und Lösung der gegebenen Probleme erreicht wird.
Teil 1/7
Schönes historisches Dokument. DDR, NVA, DEFA - sehr erhellend.
(Man beachte auch den Wolga-Fahrer am Anfang, der später als SAT-1-Kommissar Karriere machen sollte...)
rosenkranz007 3 months ago
An den geschätzten Hochlader ein Hauptmann der NVA trägt keine Majorschulterstücken.Gruß
Grenzer3 6 months ago