Ost trifft West. Comic trifft Roman.
So wurde über China und seine jüngste Geschichte noch nie geschrieben der Schriftsteller Li Dawei ist eine Entdeckung! Die Helden seines Romans sind ein junger Comiczeichner und sein sprechender Kater. Dies spiegelt sich auch in der Form wieder: Das Buch ist Roman und Comic zugleich.
Peking im Sommer 1989: Der namenlose Ich-Erzähler, ein Kunststudent, wird unfreiwillig in die Studentenunruhen hineingezogen. Er, dem jede Art von Kollektivismus suspekt ist und der sich lieber seinen Comics widmet, verliebt sich ausgerechnet in die Studentenführerin Little Kim. In dem Chaos, das nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens herrscht, findet er eine verstörte Katze und nimmt sie mit nach Hause. Little Kim dagegen bleibt verschwunden.
Eines Abends beginnt die Katze zu sprechen: Haohao sei ihr Name, und sie eröffnet ihrem verblüfften Gefährten, dass sie eine Karriere als amerikanischer Comicstar à la Garfield anstrebe. In der Tat gelangt Haohao auf chaotischen und gefahrvollen Wegen nach Hollywood. Der Student bleibt zurück in Beijing und flüchtet in seine Comictraumwelten. Schließlich folgt er seiner Katze nach Amerika in der Hoffnung, dort seine große Liebe wieder zu finden. Aber im goldenen Westen erwartet ihn lediglich eine böse Überraschung.
Li Dawei "Love, Revolution und wie Kater Haohao nach Hollywood kam " (Knaus)
Zur Buchinfo: http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=288050
Link to this comment:
All Comments (0)