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Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen - Peter Kruse 5.Juli 2010 Enquete Netzpolitik

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Uploaded by on Jul 15, 2010

Grundthese: Das Internet kann die Menschen wirklich revolutionär positiv verändern, durch die mediale Machtverschiebung der Gesellschaft vom Anbieter zum Nachfrager.

Auschnitt:
Beitrag von Prof.Dr. Peter Kruse bei der 4.Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag.

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Uploader Comments (Kenubajuk)

  • Nicht linerae Systeme kann man nicht vorhersagen, gut gesagt. Ist es nicht so wenn etwas zu schnell expandiert das ein Kollaps dann unvermeidlich ist?

  • @sicRipley

    Kollaps?!? wahrscheinlich eher nicht, aber Chaos ist eine Gefahr. Wie wenn alle gleichzeitig in einer Klasse etwas sagen wollen. Auf denjenigen mit der meisten rehabitilation/kompetenz wird dann am wahrscheinlichsten gehört.

    Oder Chaos durch zu Viel Information, wie wenn man auf einmal 1000 Leuten auf Twitter folgt.[die viel zu sagen haben]

    Übersichtlichkeit und Relevanz, ist da gefragt!

  • Faszinierend, aber gleichzeitig auch erschreckend. Einerseits steckten dahinter gewaltige Chancen und potentiale die Welt zu reformieren. Beispielsweise wenn durch diese Effekte Wissen verstärkt weiter geben wird, dass sonst durch Lobbyinteressen oder ideologische Denkblockaden unterdrückt wird. Andererseits könnten emotional übersteigerte bzw. populistische Botschaften auch Massenhysterien, rassistische Ausschreitungen und bürgerkriegsartige Zustände zur Folge haben.

  • @Wahrheitssuchender Eine Frage der Perspektive und eigener Annahmen über die Welt.

Top Comments

  • Sehr guter Beitrag... Danke für's hochladen! Ob's eher früher oder später im Oberstübchen so mancher Politiker(-Marionetten) ankommt, werden wir sehen.

  • Andererseits haben wir auch keine andere Wahl. Der Fortschritt kann nicht aufgehalten werden, weder durch Verbote noch durch Zensur.

    Die einzige Chance den revolutionären Geist des Internets in positive Bahnen zu lenken sehe ich persönlich in der Stärkung der Bildung, einer stärkeren Sensibilisierung für ethische Werte und einem fortschrittlicherem Denken: Weg vom mittelalterlichen Schuld/Unschuld-Denken und hin zu einem Denken in wertneutralen Kausalketten und Wahrscheinlichkeitswerten.

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All Comments (31)

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  • sehr gut und danke @Peter_Kruse !!!! #OccupyDresden

  • GENIAL!!!

  • genial! die revolution wird kommen! das internet ist in der tat eine neue form der menschlichen kommunikation und des in beziehung gehens. wir werden bewusstseins-stämme erleben, die weltweit ausgedehnt sind. das ende der geografischen und ethnischen grenzen. die menschen werden ihre kollektive souveränität in meinung und handlung, in politik und wirtschaft usw. erlangen.

  • Wer wundert sich eigentlich noch über den Erfolg der Piratenpartei in Berlin?

    "Menschen schliessen sich zu Bewegungen zusammen ..."

    Obamas Team hatte das im Wahlkampf 2008 bereits verstanden.

    Nur: Kann man diese Erkenntnisse auch für das Regierungshandeln nutzen?

    Qualitative Differenzierung bleibt die Herausforderung im Web 2.0 [Kruse2008]!

    Wenn Macht definiert sich neu definiert, rufen wir dem politischen Establishment zu: Willkommen in der Wissensgesellschaft 2.0 ;-)

  • *8~==0 FISH

  • ~~~~~~~~~~~

  • Also sorry, aber... In meinen Augen hat Herr Prof. Dr. Kruse zu sehr die unternehmerische Seite der Vernetzung im Visier. Auch schon an seiner Vita ( 00:21 - 00:26) ist das imho herauszuhören, Für mich ist das eher der Aufschrei eines Wissenschaftlers "des Systems", wie man dieses aus seinen sprunghaften und nicht-linearen Tendenzen lösen kann, um es wieder in manipulative Bahnen lenken zu können. Ein "Glaube" an die Richtigkeit des Schwarms finde ich hier eigentlich nicht...

  • @sicRipley Und wenn alle auf einmal was sagen wollen hat keiner mehr Bock das zu hören. Der Typ hat auch schon recht viel zum Thema Bewertung gesagt und mir fällt (á la facebook etc.) auf das immer mehr im Netz bewertet wird. in jedem Fall: Peter Kruse "Gefällt mir"! :)

  • @perliva Ich mir ehrlich gesagt auch nicht.

    Wobei das Phänomen: Facebook-Partys in dem Zusammenhang recht interessant ist. (ist allerdings ebenfalls mit einer sehr geringen Halbwertszeit verbunden)

    Anders sieht es bei Verschwörungslegenden aus. Wobei die dafür mit der Zeit immer diffuser werden und die Anhängerschaft eher begrenzt bleibt

    Wirklich unheimlich dürfte die Sache erst werden wenn es zu Situationen wie in Ruanda und Burundi 1994 kommt. (in Europa zum Glück extrem unwahrscheinlich)

  • @FuckMindControl wo hast du denn da jetzt kontrolle herausgehört?

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