Während des Angriffs auf den Internationalen Flughafen begannen am 3. April die Vorbereitungen für den Einmarsch in Bagdad. Das US-Oberkommando setzte Spezialtruppen ein, die am Stadtrand operieren sollten. Diese Spähtrupps meldeten Informationen über die feindlichen Verbände und deren Aufenthaltsorte. Die Luftstreitkräfte setzten die Informationen ein, um die Luftangriffe zu koordinieren und Angriffsziele festzulegen. Das Oberkommando erhoffte sich einen weiteren Vorteil durch diese Taktik: „Die irakischen Streitkräften sollten durch diese Einsätze verwirrt und ihr Widerstand geschwächt werden, so dass ein verlustreicher Häuserkampf ausbleibt.
Der 4. April 2003 begann mit einem Bombardement. Ziele des Luftangriffes waren die Stellungen der Republikanische Garde und das Treibstofflager des Flughafens. Nach der erfolgreichen Eroberung des Saddam International Airports begann die 101. US-Luftlandedivision mit der Verlegung eines Teils ihrer Truppen von Nadschaf nach Bagdad. Die 1. US-Marineinfanteriedivision kontrollierte die Zufahrtsstraßen im Südosten der Hauptstadt. Im Verlauf des Tages stießen die Einheiten der Marineinfanterie nach Nordosten vor. Der Widerstand der irakischen Truppen stellte sich als gering heraus. Einheiten der Special Forces riegelten Bagdad im Norden ab und die 2. Brigade des 3. US-Infanteriedivision besetzte die südlichen Autobahnen. In den späten Abendstunden des 4. Aprils 2003 kontrollierten die US-Truppen sämtliche Zufahrtstraßen nach Bagdad. Das Ziel, Bagdad vor dem Einmarsch ins Stadtzentrum zu umzingeln, war erreicht.
Die Kasernen der Republikanischen Garde im Südwesten Bagdads wurden am 5. April von der 2. Brigade angegriffen. Die irakischen Truppen leisteten zwar stärkeren Widerstand, konnten aber ihren Stützpunkt nicht erfolgreich gegen die US-amerikanische Übermacht verteidigen.
Am 5. April rückten US-amerikanische Truppen erstmals ins Stadtzentrum vor. Als Vorhut fuhr ein Bataillon (Task Force 1-64 Armor) der 2. Brigade der 3. US-Infanteriedivision mit seinen gepanzerten Fahrzeugen von Süden in die Stadt. Die Aktion dauerte ca. 3 Stunden und sollte den Widerstand und die Kampfkraft der Iraker bestimmen. Bei der Operation wurden schätzungsweise 1000 Iraker getötet und 100 Fahrzeuge wurden zerstört . Die amerikanischen Truppen verloren dabei einen Soldaten und einen M1 Abrams Kampfpanzer. Durch den erfolgreichen Verlauf gewann das US-Militär die erhofften Informationen über die Stärke des Widerstands und war überzeugt, diesen brechen zu können. Aussagen von gefangengenommenen Irakern legten nahe, dass diese der irakischen Propaganda geglaubt hatten, die Amerikaner würden weit vor den Toren Bagdads aufgehalten. Da der Vorstoß aber nur die westlichen Außenbezirke Bagdads berührt hatte, berichteten auch ausländische Medien am 5. April, dass die US-Truppen nicht in Bagdad selbst stünden. Mit diesen Erkenntnissen kamen die amerikanischen Generäle zu dem Schluss, dass eine mediale Präsenz der US-Truppen in Bagdad nötig ist, um die Aussagen der irakischen Regierung als falsch zu entlarven und das Regime zu stürzen.
FORTSETZUNG TEIL3:
http://www.youtube.com/watch?v=BhDc0nmrD64
1:00 Eine plumpe Aussage das die Schiiten über 1000 Jahre unterdrückt waren. Man darf nicht vergessen, dass es Schiiten waren, die im Jahre 1258 die Tore zum damaligen Bagdad öffneten, damit die Mongolenhorden, alle Muslime inkl. Schiiten und Sunniten massakrieren konnten. Es ist immer plump zu sagen, die wurden Unterdrückt und die sind jenes. Was sagt dann Amerika? Die Afrikaner wurden 500 Jahre versklavt, jetzt haben sie einen Präsidenten? Ich würde mich was schämen!
AbdullahibnUmar 9 months ago
Vom 3. Dezember 2008 über einen „verdächtigen Vorfall" (ein Lokalpolitiker starb angeblich im irakischen Polizeigewahrsam an Nierenversagen): „Es gab Hinweise auf eine unbekannte Art von operativem Eingriff am Unterleib Bashirs. Der Schnitt wurde mit 3-4 Stichen genäht. Es lagen zudem Blutergüsse an Gesicht, Brust, Fußgelenk und Rücken vor."
AbdullahibnUmar 1 year ago