Nach zweijährigem Bangen haben die Israelis am Dienstag durch die Entgegennahme zweier Särge traurige Gewissheit über das Schicksal von Ehud Goldwasser und Eldad Regev erlangt: Entgegen aller Hoffnungen wurden die israelischen Soldaten von der radikalislamischen Hisbollah nicht lebend übergeben. Vielmehr wurden nur ihre sterblichen Überreste mit Hilfe des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) gegen Leichen von zwölf libanesischen und palästinensischen Kämpfern ausgetauscht. Insgesamt sollte Israel bei der vom BND-Agenten Gerhard Conrad im Auftrag der UNO vermittelten Aktion die sterblichen Überreste von 200 libanesischen und palästinensischen Aktivisten sowie fünf libanesische Gefangene übergeben.
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