Poem by Adelbert von Chamisso (1781-1838), from Lieder und lyrisch epische Gedichte.
Music by Robert Alexander Schumann (1810-1856),
from op. 42: "Frauenliebe und Leben", no. 1.
Recorded LIVE, 1998.
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Seit ich ihn gesehen,
Glaub ich blind zu sein;
Wo ich hin nur blicke,
Seh ich ihn allein;
Wie im wachen Traume
Schwebt sein Bild mir vor,
Taucht aus tiefstem Dunkel,
Heller nur empor.
Sonst ist licht- und farblos
Alles um mich her,
Nach der Schwestern Spiele
Nicht begehr ich mehr,
Möchte lieber weinen,
Still im Kämmerlein;
Seit ich ihn gesehen,
Glaub ich blind zu sein.
Translation:
Ever since I saw him
I act like Im being blind,
where ever I look,
I only see him.
like in waking dreams
his image floats before me,
ascending from deepest darkness,
more and more clear before me.
For the rest everything is dark
and colorless around me,
I do no longer care
for the games of my sisters,
I would rather weep,
silently in my tiny room,
ever since I saw him,
I act like Im being blind.
Translation in Dutch:
Sinds ik hem zag
lijk ik wel blind!
Waar ik ook kijk,
ik zie alleen hem;
als in een waakdroom
zweeft zijn beeltenis voor me,
duikt op uit het diepste duister,
steeds helderder en helderder.
Verder is alle donker
en kleurloos om me heen
En ik geef niks meer om
Spelletjes doen met mijn zussen.
Liever ga ik stilletjes huilen
in mijn kamertje.
Sinds ik hem zag
lijk ik wel blind!
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Love and Light,
AngelaProDeo
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