Prof. Dr. A.E. Wilder-Smith: Die Erschaffung des Lebens, Uni-Hannover 1990, Teil 1
Professor Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith hält 1990 in Hannover drei Vorträge zum Thema "Die Erschaffung des Lebens -- planender Geist gegen planlose Entwicklung". Die gut besuchten Vorträge werden im Audimax der Universität Hannover aufgezeichnet. Die Veranstaltungen finden statt von Freitag, den 16. 11. bis Sonntag, den 18. 11. 1990.
Veranstalter: Christliche Studentengruppe (CSG) Hannover
Moderation: Matthias Sesselmann
Bücher:Verlag C.M. Fliss, Lütt Kollau 17, 22453Hamburg; Stiftung Christliche Medien Hänssler, Holzgerlingen; Barsortiment IC Medienhaus,Witten
Zur Person:
Prof. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith beschäftigt sich in Vorträgen und Veröffentlichungen sehr ausführlich mit der Problematik "planenden Geistes" gegen neodarwinistische "planlose Entwicklung". Wissenschaftlich redlich vertritt er seine Thesen von der Erschaffung des Lebens -- der Intelligenz hinter den DNS-Molekülen.
Für einen Berater der Nato für Drogenmißbrauch (im Generalsrang) erscheint die Veröffentlichung eines Buches für Wehrdienstverweigerer höchst ungewöhnlich. Auch in der Frage nach den Ursachen des Drogenproblems kritisiert er zutreffend die Heuchelei der Gesellschaftsdrogen-Konsumenten, um schließlich Antworten für den klassischen Drogenabhängigen zu geben.
Seine These von der Halluzination Typ 1/ Typ 2 hinsichtlich psychedelischen Drogenkonsums bekommt durch die Zunahme von Esoterik-Psychotechniken in unserer Gesellschaft eine neue Perspektive -- ein Erklärungsmodell entsteht.
Prof. Dr. Wilder-Smith versteht es, seine Ansichten und Lehrsätze fundiert und britisch humorvoll zu vermitteln.
Arthur Ernest Wilder-Smith wird am 22. Dezember 1915 in Reading/England als Sohn eines Gutsbesitzers (Hochgradfreimaurer im 32. Grad) geboren. An der Universität Oxford studiert er Naturwissens chaften, 1941 Dr. der organischen Chemie (Reading), 1964 Dr. der Naturwissenschaften (Genf), 1965 dritter Dr.-Titel durch ETH Zürich. Viele Vorträge über Drogenmißbrauch und Neodarwinismus, gehalten in verschiedenen Sprachen; über siebzig wissenschaftliche Veröffentlichungen, hauptsächlich englisch/deutsch, teilweise übersetzt in französisch, holländisch, rumänisch,tschechisch und finnisch.
Von 1970-77 Berater der Nato für Drogenabusus (im Generalsrang) und Verfasser eines Buches für Wehrdienstverweigerer.
1951-55 Forschungsleiter der pharmazeutischen Abteilung einer Schweizer Firma. 1944: Fellow of the Royal Institute of Chemistry, London. 1945-49: Krebsforschung als Countess of Lisburne Memorial Fellow, Universität London, Middlesex Hospital. 1955-64: Privatdozent an der Universität Genf. 1957-58: Gastprofessor im Medical Center University of Illinois,Chicago. 1960-62: Gastprofessor, Universität Bergen, Norwegen.
1964-69: Ordentlicher Professor für Pharmakologie, University of Illinois, Chicago, USA, Medical Center.
1969-71: Ordentlicher Professor für Pharmakologie, Universität Haceteppe, Ankara, Türkei.
Am 14. September 1995 stirbt Professor Dr. Wilder-Smith im achtzigsten Lebensjahr.
nicht wirklich wissenschaftlich gemacht. man kann das alles wirklich begründen und am ende weiß man nicht ob nun da ein gott ist oder nicht (so solls ja sein, wenn mans wüsste wäre ja kein glaube mehr da) und beides is gleich wahrscheinlich. Er hingegen macht es wirklich nicht gut finde ich
norich111 4 months ago
@norich111: Nach meinem laienhaften Verständnis hat er ziemlich gut wissenschaftlich dargelegt, daß die Abiogenese unmöglich ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das Publikum war gemischt - also nicht ausschließlich Biochemiker - dem hat er natürlich in dem Vortrag Rechnung getragen.
Was aber kommt noch für die Erschaffung des Lebens in Frage, wenn sie nicht auf natürlichem Weg durch reinen Zufall möglich ist?
Donralfo 4 months ago