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Eine Nacht in Schöneweide

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Uploaded by on Apr 6, 2009

Tief im Osten Berlins liegt Schöneweide, ein Teil des Bezirkes Treptow-Köpenick. Schöneweide ist ein Stadtteil vieler Gegensätze, viele rechtsextreme Gruppierungen sind hier aktiv, dennoch ist der Ausländeranteil groß. Folglich wird mit verschiedenen Projekten gegen die Ausschreitungen zwischen Rechtsradikalen und Migranten vorgegangen. Während der Teilung Berlins war Schöneweide ein Viertel, in dem größtenteils Fabrikarbeiter lebten. Heute, nach der Wiedervereinigung, stehen die mittlerweile baufälligen Fabriken leer und viele Einwohner sind arbeitslos.

Mein Freund Marten Münzberg und ich entschieden uns in einer Nacht spontan dazu, unsere Langeweile mithilfe meiner Kamera und eines geborgten Mikrofons zu vertreiben, indem wir die Schöneweider ein wenig zu ihrem Stadtteil aushorchen. Wir hatten Glück und fanden viele bereitwillige Interviewgäste mit ganz unterschiedlichen Meinungen. So ist ein buntes Porträt eines vielseitigen Stadtteils entstanden.
Viel Spaß beim Anschauen!

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Top Comments

  • zum anderen wuerde mein kind auch nicht in eine klasse kommen wo nur immigranten sind.. da kannst aber einen drauf lassen ... davon mal abgesehen das die gerichte in berlin bei 14j-18j. mit 80%immigranten straftaten zutun haben und daraus sehr wohl ein unterschied zur gesellschaftlichen auffassung abzuleiten ist was sich auf mein kind und dessen entwicklung auswirken wuerde gerade in so einem alter.. also sollte schon das gleichgewicht gewart werden *hug*

  • vieleicht war der Ort des Beitrages (Bahnhof) nicht gerade glücklich gewählt. Aber es ist schon erstaunlich was für Micky Mäuse von Intelekt und schlauen Studenten reden(und das von jemanden der aus Marzahn kommt ,is ja lächerlich).

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All Comments (68)

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  • @Bobcornz also ich hab beide seiten erlebt ... grundschule in neukölln und oberschule in treptow ...

    und ? was hat das zu bedeuten ? das ich jetzt ne rechte einstellung hab, da ich die meinungsbildende phase meines bisherigen Lebens in Treptow aufgewachsen bin ?

    NOT ... denn es ist egal wo du aufwächst du selber entscheidest welchen weg du gehst...

    egal ob rechts oder links ... beide seiten akzeptieren jeweils ein andern teil der Bevölkerung nicht

  • @Splattergott ich wäre froh gewesen in einer gemischten klasse zu sein ich meine dan wirst ja welt offener und schöneweide ist das grösste nazidorf der welt PUNKS HOI!

  • @stringdirk genau, denn jeder weiß, dass alle marzahner dämliche holzfäller sind.

    herkunft = rückschluss auf den intellekt? du bist der lächerliche hier

  • coole musik im hintergrund und auch nette doku...mf doom yeahhh ..grüsse aus hamburg !!

  • So, und weil man hier nur Kurzkommentare eingeben kann, müsst ihr jetzt meinen zerstückelten Kommentar von unten nach oben lesen!

  • Letztlich aber machen den Stadtteil nicht die Künstler oder Studis aus, sondern die Menschen, die dort schon immer wohnen und solche, die sich integrieren. Diesbezüglich hat der Film die falschen Leute interviewt!

    Und was die Nazis betrifft: ich habe schon ein paar gesehen, aber gehört habe ich noch von niemanden, dass er mit ihnen sympathisiere. Im Gegenteil!

    SW ist viel besser als sein Ruf! Und das auch gut so. Denn was würde wohl werden, wenn die hippen Knalltüten einmarschierten?

  • Ai Weiwei hätte, wäre er nicht verhaftet worden, mittlerweile wohl sein Studio in OSW bezogen. Aber Künstler sind nur eine Seite des neuen Schöneweides. Die andere sind die Studenten (nicht selten dummlabernde Ignoranten, wovon sich überzeugen kann, wer in der von Studis gefüllten Tram nach S Schöneweide steht). Die wollen da natürlich in der Mehrheit nicht wohnen, weil die Herrschaften es ja nahe zum Abfeiern brauchen und so ein Stadtteil generell unter deren mamasohntöchterlichen Würde ist.

  • Schöneweide ist rauh, gewiss! Aber ehrlich. Arm vielleicht, aber nicht armselig. Keine Stahlhelmfraktion, aber "Eisern". Ich jedenfalls fühle mich dort sehr wohl und kann solche Zeitgenossen, welche die Gegend als heruntergekommen bezeichnen, eigentlich nur für unzurechnungsfähig halten.

  • Dort, wo man die selbst ernannten Phicken und Phöhnen wandeln sieht oder es mit dieser unsäglichen Klientel überfürsorglicher Eltern zu tun hat, deren einziger Lebenszweck offenbar darin besteht, allen anderen öffentlich zu zeigen, was für ach-so-tolle Eltern sie doch sind, wenn sie auf ihre "ungezogenen" Kinder in künstlichem Ton der Toleranz einreden, ohne dass dies das Kind auch nur im mindesten berührt. Aus denen wird bestimmt nix! :-)

  • Freilich gibt es auch einige Menschen dort, die es nicht leicht haben. Schöneweide ist gewiss kein Vorzeigeglanzprospektkiez. Aber was die Architektur, die Lage, die Herzlichkeit und den Zusammenhalt der Menschen betrifft, scheint mir Schöneweide schon weit eher das Herz von Berlin zu sein als die Schickimickikieze Friedrichshain oder Prenzlauerberg.

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