Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Tausende Einspruche gegen Street View.

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
123 views
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Aug 14, 2010

Die Möglichkeit, das eigene Haus bei Street View verpixeln zu lassen, wird reichlich genutzt. Das Unternehmen rechnet mit einer fünfstelligen Zahl. Trotzdem gerät der Datenschutz in Deutschland mit dem neuen Angebot an seine Grenzen. Gegen den umstrittenen Straßenfotodienst Google Street View gibt es in Deutschland bereits eine Vielzahl von Widersprüchen. Wie ein Konzernsprecher der Berliner Zeitung sagte, haben bereits Tausende Bürger Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser eingelegt. Google gehe von einer fünfstelligen Zahl aus, wird die Sprecherin zitiert. Einen schriftlichen Widerspruch gegen die Veröffentlichung konnten Bundesbürger bei dem Internet-Unternehmen bereits seit Mai vergangenen Jahres einlegen.

Auch in Umfragen schließt Street View schlecht ab: Eine knappe Mehrheit der Deutschen möchte die Außenansicht ihrer Wohnung oder ihres Hauses nicht im Internet sehen. 52 Prozent sprachen sich in einer Emnid-Umfrage für die Bild am Sonntag dagegen aus, 47 Prozent hatten nichts gegen eine Ansicht. Auffällig sei die unterschiedliche Einstellung zu «Google Sreet View» von Männern und Frauen: Gegen eine Internet-Präsentation sprachen sich 66 Prozent der weiblichen Befragten aus, aber nur 37 Prozent der befragten Männer. Datenschutz in Deutschland zu schwach

Trotz der Möglichkeit des Widerspruchs macht der Fall Google «Street View» nach Ansicht des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar die Schwächen des Datenschutz in Deutschland deutlich.

Es zeige sich, «dass der Umgang mit Geodaten dringend geregelt gehört», sagte Caspar der Süddeutschen Zeitung. Zwar habe Google zugesagt, bei der Veröffentlichung der Straßenansichten den Datenschutz zu wahren. «Wenn sich das Unternehmen aber nicht an seine Zusagen hält, hätte ich wenig in der Hand», sagte Caspar. «Einen Bußgeldbescheid durchzusetzen, wäre bei der gegenwärtigen Gesetzeslage schwierig.»

Caspar mahnte ein rasche Reform des Bundesdatenschutzgesetzes an. Der Staat habe eine Schutzpflicht gegenüber den Bürgern. «Er muss Regeln schaffen, die einen wirksamen Datenschutz möglich machen», sagte er. «Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Aufregung verstehe ich nicht, wieso man sich da Zeit lässt.»
cvd/car/news.de/ap/dpa

Category:

News & Politics

Tags:

License:

Standard YouTube License

  • likes, 1 dislikes

Link to this comment:

Share to:
see all

All Comments (0)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more