Die Musikindustrie schlägt Alarm. Seit Jahren brechen die Umsätze ein. Und ein Schuldiger steht auch schon fest - das Internet mit seinen Tauschbörsen. Vor allem Jugendliche nutzen die Möglichkeit, kostenlos die aktuellen Tophits runterzuladen. Der deutschen Musikbranche entsteht dadurch nach eigenen Angaben ein jährlicher Schaden in dreistelliger Millionenhöhe.
Die Strategie dagegen lautet Abschreckung. Seit Jahren gehen Plattenfirmen mit aller Härte gegen vermeintliche Musikpiraten vor. Einige Anwaltskanzleien haben sich auf das Geschäft mit den Abmahnungen spezialisiert. Der geforderte Schadenersatz geht in die Tausende. Wer erwischt wird, dem droht nicht selten der finanzielle Ruin. Dabei ist nicht jeder Nutzer einer Tauschbörse ein krimineller Raubkopierer. Viele, vor allem jugendliche Internet-User tappen auch ahnungslos in die Falle. Viele Tauschbörsen werben mit Schlagwörter wie "free download". Das man beim Runterladen und vor allem beim Hochladen von Dateien Urheberrechte verletzt, ist vielen nicht bewußt. Und wenn dann die ersten Abmahnungen ins Haus flattern, ist die Hilflosigkeit groß. Was ist zu tun? Ist es überhaupt sinnvoll, einen Anwalt einzuschalten? Was ist dabei zu beachten? Denn auch die Anwaltsgebühren können schnell in die Tausende klettern, denn die Rechtschutzversicherungen zahlen in diesen Fällen nicht.
► Sendung: „Was!" im RBB
► Ausgestrahlt: Am 13. Dezember 2010
► Titel: „Alles geschenkt? Musik-Downloads"
► Alle Urheberrechte (©) gehören dem jeweiligen Produktionsunternehmen.
Die sogenannten Tauschbörsen sind nicht illegal. Die Tauschbörsen waren ursprünglich für den Austausch von privaten großen Videodateien gedacht.
FrankWinkel 1 year ago
Mir ist schleierhaft, wie man auf einen Streitwert von 1200 Eur kommt wo eine cd < 30 EUR kostet. Wo ist da die verhältnismässigkeit der Mittel ?
laborsauron 1 year ago
Der beste Tip kommt hier ► 7:29 - 7:56
halo2pc 1 year ago