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Passagiere verhindern Abschiebung auf dem Flug von Paris nach Bamako

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Uploaded by on Feb 3, 2011

Unter den Aktivist_innen war auch ein leftvision redakteur der die Aufnahmen machen konnte. Ein Hintergundbericht liefet die Seite afrique-europe-interact.net:

Turbulenter Auftakt der Bamako-Dakar-Karawane: Flugzeug muss wegen einer Abschiebung umdrehen

Nach spontanen Protesten gegen eine Abschiebung ließ die Fluggesellschaft Air France gestern Abend ein Flugzeug von Paris nach Bamako in Mali umkehren -- und 8 Aktivist_innen der Karawane für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung sowie weitere engagierte Passagiere festnehmen, die nun auf den nächsten Flug warten müssen.

Paris/Berlin 20.01.2011
An Bord der Donnerstagsmaschine Paris -- Bamako waren ausser mehrere Aktivist_innen der „Karawane für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung" auch ein gefesselter und von Polizei begleiteter Mann, der nach Mali abgeschoben werden sollte. Bereits kurz nach dem Start solidarisierten sich 17 Passagiere und verließen ihre Sitze, weil der Betroffene versuchte, gegen die Ausführung Widerstand zu leisten. Hierauf kehrte der Pilot zurück auf den Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle -- und ließ acht der Aktivist_innen sowie weitere Passagiere aus dem Flugzeug entfernen und festnehmen. Dabei griffen die Sicherheitskräfte auch einen Familienvater an, der die Ereignisse mit der Kamera seines Mobiltelefons dokumentierte. Ein zweiter Versuch, den Mann gewaltsam abzuschieben, wurde unternommen, konnte aber nach Angaben von malischen Aktivist_innen aus Bamako nicht durchgeführt werden.

Statt Fluggäste zu transportieren, macht sich Air France lieber zum Handlanger der französischen Grenzpolizei und schiebt rücksichtslos Menschen gegen ihren Willen ab. Bereits zwei weitere Flüge innerhalb einer Woche starteten ab Paris verspätet, weil es zu Protesten gegen Abschiebungen kam: Am vergangenen Freitag standen im Flug nach Douala/Kamerun Passagiere gegen eine Abschiebung auf -- vier von ihnen wurden in der Folge aus dem entfernt und die Personalien festgestellt. Und Mittwoch morgen weigerten sich mehrere Passagiere, sich in ein Flugzeug mit Royal Air Maroc zu setzen, bis die Maschine eineinhalb Stunden später ohne die beiden Gefangenen abhob. Mitarbeiter_innen der Air France sprechen sich bereits seit 2007 gegen Abschiebeflüge der Airline aus -- bislang ohne Erfolg.

Erst tief in der Nacht wurden die letzten Aktivist_innen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen -- als das Flugzeug längst gestartet war. Zwar dürfte der couragierte Einsatz gegen brutale Abschiebungen im Flugzeug für die Aktivist_innen auch noch ein juristisches Nachspiel haben, in Mali jedoch dürfte ihnen ein herzlicher Empfang seitens dortiger Aktivist_innen sicher sein. Schwer wiegen allerdings die verpassten Flüge: Mindestens 4.000 Euro kosten neue Tickets, damit sie rechtzeitig zum Start der Karawane in Bamako ankommen. Die Organisator_innen derselben rufen deswegen zur finanziellen Unterstützung auf.

Spendenkonto der Karawane (auch für Anwaltskosten und ausgefallene Flüge):
Initiative Zusammen Leben e.V.
Name: J. Hackert
Konto: 174 496 53
BLZ 120 300 00 (DKB)
Stichwort: Karawane WSF

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News & Politics

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  • ES GIBT NUR EINE RASSE (MESCH)

  • @Vollzeitarbeitsloser Wobei das Eingangstor von Auschwitz doch viel eher zu deinem Nick passen würde, Troll.

  • @Endvergnuegen ab in die gaskammer mit dir du untermensch!

  • @Ulansananelan Nein, jede Gemeinschaft braucht Grenzen. Ich wär froh, wenn ich mein Land nicht mit Negern und Moslems teilen muss.

    Gruss, ein "Zurückgebliebener".

  • diese welt gehlrt entweder UNS ALLEN oder NIEMANDEM!

    ist doch sowieso der letzte dreck das wir grenzen bilden und uns gegenseitig diskriminieren!

    eigentlich sind wir noh recht zurückgeblieben wenn mann darüber nachdenkt!

    hoffen wir das unsere nachfahrn sich gut weiterentwickeln und der scheiss mit den grenzen und staaten irgendwann aufhört!

    wäre schön wenn auch diese ganzen religiösen extremisten egal ob christ moslem was weiss ich irgendwann nicht mehr existieren

    ach was ne schöne welt das wär

  • @thakaargonkey

    ja, sag ich doch, werd mal erwachsen...

  • was paul über peter sagt, sagt mehr aus über paul- als über peter! closed

  • @thakaargonkey

    ich glaub du hast sowieso irgendwie einen sprung in der schüssel wenn ich mir deine anderen kommetare so durchlese die du verbreitest...

    wenn du solche kommentare nicht lesen kannst, wieso liest du dir dann alle durch und schreibst fast jedem zurück, also jammer nicht wie ein kleines kind und schau auf dich selbst, mach vorher deine augen mal auf bevor du dich um andere kümmerst!

  • @wedemeyerr und weil es so is muss man sich dagegen wehren, und nicht kuschen, weil das System nur funktioniert weil alle Brav auf die Schnauze hocken und keinen Mucks machen, somit wären wir an dem Punkt wo Diktaturen angefangen haben. Mehr muss ich da wohl nich sagen...

  • @Siamcat60 du auch, ich weiss nurnich wohin mit solchen Leuten wie dir. Eine Welt für alle, keine Nationen, keine Grenzen, kein Kapitalismus, Rassismus und Sexismus!

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