Die Ausbildung eines Militärpiloten erforderte im Zweiten Weltkrieg 250-400 Flugstunden. Bei der Deutschen Luftwaffe fiel diese Zahl bedingt durch einen Mangel an Piloten, durch die alliierte Luftüberlegenheit und gegen Ende des Krieges auch durch den Mangel an Flugbenzin auf ca. 120 Stunden. Die Ausbildung der Jagdflieger litt dabei z. B. durch den Wegfall der Blindflugausbildung.
Jagdflieger sind speziell für die harten Bedingungen beim Flug leistungsfähiger Militärflugzeuge trainiert, da im Einsatz deutlich höhere G-Kräfte auftreten als beim Zivilflug. Zum Schutz vor dem durch die starke Kurvenbelastung von bis zur neunfachen Erdbeschleunigung auftretenden Blutverlust im Kopf tragen die Piloten spezielle computergesteuerte Druckanzüge, auch G-Anzüge genannt. Diese bauen um Beine und Unterleib des Piloten einen Gegendruck auf um ein Absacken des Bluts und die folgende Bewusstlosigkeit zu verhindern. Unterstützt wird dies in modernen Jagdflugzeugen durch eine flache Sitzposition mit 20 bis 37 Grad nach rückwärts geneigten Sitzen und hoch liegenden Beinen.
Wow! German version of "Ore Kimi"!
HayabusaSenToTai 1 year ago