Oft hört man, dass man nach traumatisierenden Erlebnissen doch lieber tot wäre. Meistens äußern sich Menschen so, die kaum jemals andauernden Belastungen ausgesetzt waren und deutliche empathische Defizite aufweisen.
Der Clip stammt aus 14-teiligen Dokumentation "The War", arte 2008.
Bei zurückgekehrten Kriegsteilnehmern wurde 1945 in den USA eine Gefechtsneurose mit folgenden Symptomen diagnostiziert: innere Unruhe, Aggressionen, Depressionen, Gedächtnisstörungen, Überaktivität des sympathischen Nervensystems, Konzentrationsstörungen, Alkoholismus, Alpträume, Phobien und Misstrauen.
Frühere Bezeichnungen waren „Kriegsneurose", „Frontneurose", „Gefechtsneurose", „Schützengrabenneurose", „Granatenschock" bei Teilnehmern am 1. oder 2. Weltkrieg.
Im Zweiten Weltkrieg starben 405.000 amerikanische Soldaten - verglichen mit 247.000 österreichischen Soldaten - womit die USA die günstigsten Gefallenen-/Verwundetenzahlen aller Kriegsparteien hatte.
Weißt du ob die doku mal wieder im TV kommt?
fetho3 1 year ago
Bestnote!
urzeit 3 years ago