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Beyond Earth - Jenseits unseres Planeten

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Uploaded by on Oct 24, 2010

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Die Erfindung des Teleskopes revolutionierte die Entwicklungen in der Geschichte der Astronomie. Teleskope verhalfen den Menschen in den letzten 400 Jahren zu einem ungeahnten Blick in ferne und aufregende Bereiche des Weltalls.

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Das Hubble-Weltraumteleskop ist das bei weitem berühmteste Teleskop aller Zeiten. Hubble hat viele Bereiche der Astronomie revolutioniert. Nach heutigen Standards ist der Spiegel von Hubble eigentlich recht klein, aber seine Lage ist - im wörtlichen Sinne - überirdisch. Hoch über den verzerrenden Effekten der Atmosphäre hat es eine außerordentlich scharfe Sicht auf das Universum.

Außerdem kann Hubble auch im Ultraviolett- und nahen Infrarot-Bereich sehen. Dieses Licht ist für bodengebundene Teleskope unsichtbar, weil es von der Atmosphäre abgeschirmt wird. Kameras und Spektrographen, manche so groß wie eine Telefonzelle, zerlegen und registrieren das Licht von entfernten kosmischen Ufern.

Wie jedes Bodenteleskop wird auch Hubble von Zeit zu Zeit aufgerüstet. Astronauten führen auf Weltraumspaziergängen Wartungsarbeiten durch. Beschädigte Elemente werden in Stand gesetzt. Und ältere Instrumente werden gegen neuere ausgetauscht - mit modernster Technologie.

Hubble ist die treibende Kraft in der beobachtenden Astronomie geworden; es hat unser Verständnis des Kosmos gewandelt. Mit seinen scharfen Weltraumaugen beobachtete Hubble jahreszeitliche Veränderungen auf dem Mars, einen Kometen-Einschlag auf dem Jupiter, eine Seitenansicht der Saturnringe und sogar die Oberfläche des Zwergplaneten Pluto.

Das Hubble-Weltraumteleskop enthüllte den Lebenszyklus der Sterne, von ihrer Geburt und ihren frühesten Lebensjahren in einer Kinderkrippe aus staubhaltigen Gaswolken, bis hin zu ihrem letzten Abschied: als zarte Nebel, langsam von sterbenden Sternen ins All geblasen oder als gigantische Supernova-Explosionen, die fast ihre Heimatgalaxie überstrahlen.

Tief im Orion-Nebel sah Hubble sogar die Brutstätten neuer Sonnensysteme: Staubige Scheiben um neugeborene Sterne, die vielleicht bald zu Planeten kondensieren. Das Weltraumteleskop studierte mehrere tausend Einzelsterne in riesigen Kugelsternhaufen, den ältesten Sternfamilien des Universums. Und natürlich Galaxien.

Nie zuvor hatten Astronomen so viele Details gesehen. Majestätische Spiralen, absorbierende Staub-Bänder, heftige Kollisionen. Extrem lange Belichtungen leerer Himmelsbereiche offenbarten tausende lichtschwache Galaxien, Milliarden Lichtjahre weit entfernt. Photonen, die ausgesandt wurden, als der Universum noch jung war. Ein Fenster in die ferne Vergangenheit, das neuen Aufschluss gibt über den sich ewig wandelnden Kosmos.

Hubble ist aber nicht das einzige Teleskop im All. Das Spitzer-Weltraumteleskop der NASA, gestartet im August 2003, ist gewissermaßen Hubbles Äquivalent für infrarotes Licht. Spitzer hat einen Spiegel, der nur 85 Zentimeter durchmisst, aber das Teleskop versteckt sich hinter einem Hitzeschild, der es vor der Sonne schützt. Und seine Empfänger sind in einen Dewar gebettet, der mit flüssigem Helium gefüllt ist. Hier werden die Empfänger auf nur ein paar Grad über dem absoluten Nullpunkt heruntergekühlt. So werden sie extrem empfindlich.

Spitzer hat ein staubiges Universum offenbart. Dunkle, undurchsichtige Staubwolken glühen im Infraroten, wenn sie von Innen erhitzt werden. Stoßwellen galaktischer Kollisionen fegen den Staub zu auffälligen Ringen und Gezeiten-Strukturen zusammen - neuen Orten allgegenwärtiger Sternentstehung. Staub entsteht auch im Nachspiel eines Sternentods.

Spitzer hat entdeckt, dass Planetarische Nebel und Supernova-Überreste voller Staubpartikel sind, als Bausteine eine Voraussetzung für zukünftige Planeten. In anderen Infrarot-Wellenlängen kann Spitzer mitten durch eine Staubwolke hindurch sehen und die in ihren dunklen Kernen verborgenen Sterne offenbaren. Schließlich haben die Spektrographen des Teleskops die Atmosphären extrasolarer Planeten (Exoplaneten) studiert: Gasriesen wie Jupiter, die in nur wenigen Tagen um ihren Heimatstern herum rasen.

Und was ist mit Röntgen- und Gammastrahlung? Diese werden vollständig von der Erdatmosphäre abgeblockt. Ohne Weltraumteleskope wären die Astronomen deshalb völlig blind für diese energiereichen Strahlungsarten. Weltraumteleskope für Röntgen- und Gammastrahlen zeigen das heiße, energiereiche und gewalttätige Universum der Galaxienhaufen Schwarzen Löchern und galaktischen Kollisionen. Sie sind aber schwer zu konstruieren.

http://www.eyesontheskies.org/
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Top Comments

  • @Hauptmann102: Dann stimmt die Übersetzung ja. One billion = Eine Milliarde.

  • absolutely awesome

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All Comments (48)

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  • @DerRealeHater genauso wie du muhahaha

  • @DerRealeHater genauso wie du muhahaha

  • @DerRealeHater

    Du bist der dümmste Youtuber den es gibt und wahrscheinlich auch die dümmste und unnötigste Person im ganzen Internet! Such dir mal Freunde und ein Hobby!!!

    Dieses Video ist gut Muhahadubisteinideot!!!

  • @Lector03

    vielleicht könnte das funktionieren, nur das Geld dafür ist knapp und immer noch ist ungewiss, ob ein größerer Spiegel auch sinnvoll wäre. Unser Universum ist ca.15 Milliarden Jahre alt, und wenn wir nun 14-15 Mrd. weit gucken könnten, dann würden wir vielleicht nur ein gigantischen Sternenhaufen sehen und nichts erkennen.

  • Lets wait for the James Webb telescope. That'll be something else

  • wieso schicken die nicht ein anderes teleskop mit einem größerem spiegel wenn man schon mit dem hubble bis 13 milliarden jahre zurück schauen kann was kann man dann mit einem teleskop das einen spiegel von 6 metern besitzt

  • @funncubesde: Der Moderator (Dr. Jochen Liske) macht ganz sicher keine Videos für den Spacerip-Kanal, sondern nur für ESA, ESO und Hubblecast. Aber natürlich laden auch viele andere Kanäle diese Videos hoch.

  • @WissensMagazin oha, das ist echt gut :D kennst du welche von der Esa persöhnlich oder woher hast du diese Videos? (ich weiß das der Mann aus dem video auch videos für den kanal Spacerip macht und das video kenn ich noch nicht :D deswegen wundert mich das)

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