LUX & Konsorten: Von wegen Neue Mitte - Gegenplanung Altona Hamburg 20.12.2011

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Uploaded by on Jan 25, 2012

LUX & Konsorten: Von wegen Neue Mitte - Gegenplanung Altona
Hamburg Altonaer Museum 20.12.2011

hier Auszüge aus dem Protokoll der Veranstaltung in drei Blöcken:
1. Grenzen von Beteiligung: Wie kann demgegenüber Teilhabe praktiziert werden?
2. Recht auf Öffentlichkeit von Informationen
3. Bedarfe und Wünsche im Stadtteil?

Trailer zur Veranstaltung von Utopie-TV:
Lux und Konsorten 2011 Revue passieren lassen

http://www.youtube.com/watch?v=GKexvjwcHVI&feature=youtu.be


1.1. LUX & Konsorten
BeteiligungsStreik als erste Antwort auf die Beteiligungs-Phase, die den
Bürger_innen angeboten werden.
(siehe auch: http://www.lux-undkonsorten.de/archives/234)
Forderung: Offene Beteiligungsverfahren, ohne vorab gesteckte Ziele

1.2. Mario Bloem (d-plan Deutsche Planungs- und Beratungsgesellschaft
für Stadtentwicklung mbH)
Wie können Initiativen in einem Planungsverfahrens-Prozess eingebunden werden?
Vorschlag: Mitwirkungsmodell §165 BauGesetz „Eine Mitte für Alle", die Vielfalt
garantiert Problem bei bisherigen Beteiligungsverfahren: vorab gefertigte Pläne
Einschätzung, dass "der Zug in drei Monaten durchgefahren ist", sprich jetzt gilt es
zu Handeln, bevor die BSU und die Eigentümer Verträge schliessen
Plädoyer für Moratorium um eine andere Planung zu ermöglichen:
Transparenz/Veröffentlichung von vorhandenen Untersuchungsergebnissen
Hintergründe zur Zukunft Altona - Wer baut die Neue Mitte Altona ?:

http://www.youtube.com/watch?v=DoDsZhAjRjQ (Teil I, 5 Minuten)
http://www.youtube.com/watch?v=vXVabcuHzT4 (Teil II, 15 Minuten)

1.3. Carsten Dohse (Dohse Architekten, IG Harkortstraße)
Welche Schlussfolgerungen kannst du für dich als beteiligter Architekt in den
bisherigen Beteiligungsverfahren für ein alternatives Planungsverfahren
für eine soziale Architektur der Neuen Mitte Altona ziehen?
Problem 1: Bürger_innen können in Beteiligungsverfahren bestenfalls Anregungen
geben, aber letztlich nichts bewirken. In Altona standen die Eckpunkte bereits fest,
bevor das erste Beteiligungsverfahren losging.
Problem 2: Ungeklärt bleibt, wem überhaupt die Grundstücke gehören.
Hauptfrage: Wie wird das Grundstück eigentlich verteilt nach der Durchführung des
geplanten Masterplans? Und wo bleiben die Gewerbetreibenden?

1.4. Marion Walter (Gängeviertel)
Wie wirst Du Akteur_in, die in der politischen Arena mitspielen kann?

http://das-gaengeviertel.info/

2. Recht auf Öffentlichkeit von Informationen
2.1. LUX & Konsorten
Gewürzmühle in der Gausstraße,
Sich sein Recht auf Informationen nehmen: morgens um 7 Uhr, Schloss aufgemacht,

Schlussfolgerung: Antworten performativ „erzwingen".
„Wem-gehört-das-hier-Party?"
(siehe auch: http://www.lux-und-konsorten.de/archives/457

2.2. Michael Hirdes (Initiative „Transparenz schafft Vertrauen")

Ziel der Initiative ist es, ein Gesetz auf den Weg zu bringen , das weitreichende
Veröffentlichungspflichten für die Behörden der Stadt Hamburg in einem
elektronischen Zentralregister in offenen Dateiformaten vorsieht.
Urheber: Chaos Computer Club , „Mehr Demokratie" und Transparency International
Hamburg .
Die Veröffentlichung aller Bauanträge, und Baugenehmigungen, Mietverträge etc.
sind im Transparenzgesetz berücksichtigt, weil die SteuerzahlerInnen dafür zahlen.
Die Verwaltung hat eine Bringschuld!

siehe auch: http://transparenzgesetz.de/

3. Bedarfe und Wünsche im Stadtteil?
3.1 LUX & Konsorten
Warum bedarf es anderer Räume, um anders zu arbeiten?
Tobi, Motorrad Selbsthilfe Altona: Günstige Dienstleistungen können nur in günstigen
Räumen angeboten werden.
Kai, Lauten-Bauer: Produktionsgemeinschaft, um Raum- und Ressourcenbündelung
zu ermöglichen sowie für sozialen Mehrwert wie z.B. politische Arbeit
Petra, Bildungsträger: Zugang für nicht-zahlungskräftiges Milieu Bildung soll keine
Ware sein; als Kollektiv und in Netzwerken organisiert;

3.2. Dagmar & Klaas (Unser!Areal)
Wie kam es zu Eurer Befragung für die Entwicklung des Real-Geländes und wie kann dieses
Befragungs-Modell für eine Stadtteil-Planung produktiv übersetzt werden?
Wunschproduktion Gründung von Initiativen ( Keimzelle, Wunschproduktion, die
Leute: real)
siehe auch: http://unser-areal.rindermarkthalle.de/

3.3. Rolf Weilert (Mietshäuser Syndikat)
Mietshäuser Syndikat kommt aus dem Häuserkampf, Selbstverwaltung, selber
bauen...
„Agentur für Ausgleich" -- AfA - : „Skizze um Sachen zu fordern" und den „Staat in die
Pflicht zu nehmen"
http://www.syndikat.org/

Manuel Muerte Orakel 2012

das vollständige Protokoll und weitere Informationen:
http://www.lux-und-konsorten.de/

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