Hans Joachim Meyer studierte nach dem Abitur von 1955 bis 1958 an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften in Potsdam. 1958 wurde er wegen „mangelnder Verbindung zur Arbeiterklasse exmatrikuliert und arbeitete im VEB Lokomotivbau Potsdam-Babelsberg. Von 1959 bis 1964 studierte er an der Humboldt-Universität Berlin Anglistik und Geschichte (Abschluss als Diplom-Philologe). Danach war er dort als Lehrer im Hochschuldienst, ab 1971 als Oberassistent tätig. 1971 wurde er zum Dr. phil. promoviert. 1981 habilitierte er sich.
Von April bis Oktober 1990 war er im Kabinett de Maizière Minister für Bildung und Wissenschaft der DDR. Im August trat er der CDU (DDR) wieder bei, deren Mitglied er bereits 1952 bis 1961 war. Von 1990 bis 2002 war er Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.
1990 wurde er Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, 1994 wurde er Vizepräsident, seit 1997 ist er Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken.
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