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Töten für den Frieden 3/3

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Uploaded by on Dec 5, 2010

quelle ARD 1.12.2010
Die Politik, die Kirche und der Krieg

Tilman Jens hat Soldaten über oft tabuisierten Themen Sterben und Töten befragt und diskutiert mit Zivilisten - vom Theologen Wolfgang Huber bis zur Politikerin Antje Vollmer - am Beispiel Afghanistan die moralische Rechtfertigung des Krieges.

Im zehnten Jahr des Afghanistan-Krieges hat es den Anschein, als gehörten die Soldatensärge mit Helm und Deutschlandflagge allmählich zum traurigen Teil des Alltags, so wie die Straßenverkehrstoten eben auch. Das Verhältnis der Deutschen zum Krieg hat sich grundlegend verändert. "Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen": Die Parole, mit der ausgerechnet Franz Josef Strauß 1949 in den ersten Bundestags-Wahlkampf zog, ist lang schon Geschichte. Nun wird im Zusammenhang mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan offen von Krieg, der ebenso schmerzhaft wie gerecht sei, gesprochen. Auch Vertreter der Kirchen reihen sich ein in die Schar der Fürsprecher und preisen, wie der evangelische Militärseelsorger in Kunduz, die Soldaten als "Krieger des Lichts". Was hat sich da verändert? Der Bericht des NDR dokumentiert die Stationen einer schleichenden Wandlung und hinterfragt die ethischen Grundlagen des Krieges. Töten für den Frieden? Vaterlandsverteidigung am Hindukusch? Oder aber: "Nichts ist gut in Afghanistan", wie es die einstige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann formulierte?

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Top Comments

  • Die beiden Weltkriege in die Deuttschland verwickelt war bzw. auslöste, mit dem Afghanistan Krieg zu vergleichen ist eine beleidigung für jedes OPFER beider Weltkriege (inklusive Holocaust).

    Und Deutschland kann und darf nicht vergessen, aber irgendwann muss doch mal schluss sein die Schuld auf die nächste Generation abzuwälzen.

    Schade das man so einseitig kritisch berichtet. Wenn man in der Nato Mitglied ist muss man mit Kampfaufträgen rechnen!

  • "Kunduz im Süden von Afghanistan" das sagt alles über diesen Bericht aus. einfach nur schlecht

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All Comments (42)

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  • @Zeckor da gebe ich dir recht. da siehst du wieviel mist uns aus afghanistan berichtet wird. die medien halten uns für dumm und denken afghanistan ist am arsch der welt, da können wir jeden mist erzählen, die menschen haben doch sowieso keine ahnung von afghanistan. leider stimmt das das 99% keine ahnung von afghanistan haben und trotzdem sich einbilden alles zu wissen.

  • @00Zcorpion00 aber nicht vorher eine kriese in der welt verursachen um später einen grund zu haben dort ein zumarschieren.

    in wie fern meinst du das das es eine beleidigung für die weltkriegs opfer wären? sind die opfer in afghanistan keine menschen du braune sackratte?

  • lool is ja lustig

  • 14 Bundeswehspastis vertragen die Wahrheit nicht

  • soweit ich weis war noch kein wehrdienstleistdender in afganistan dieser bericht ist einfach nur schlecht!

  • @00Zcorpion00 wer aus der geschichte lernt, lernt, dass man aus der geschichte nicht lernt...

    du hast nicht gelernt, maerkt man... 

  • also dieser Beitrag ist ja schlimmer in der Meinungsmache als das die Bildzeitung hinkriegt.

    kein einziger Satz des Kommentators hat die Aufgabe, einfach nur Bericht zu erstatten und diese Grünen-Politikerin hätte einfach mal NEIN stimmen sollen, als abgestimmt wurde, ob die BW nach Afghanistan geht oder nicht. Sich aber nun hier hinzusetzen und genau das zu diaboliseren, was sie selbst unmittelbar und direkt zu verantworten hat ... armselig!

  • Damit nicht schonwieder Missverständnisse entstehen.

    Mit der Geschichte meine ich nicht die paar Jahre Herrschaft der Nationasozialisten in Deutschland. Sie spielen kaum eine Rolle in dem über Jahrhunderte alten Konflikt zwischen Islam und Christlichen Abendland.

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