Bei einem Nullenergiehaus wird die Energie für beispielsweise Heizung, Warmwasser oder den Haushalt im bzw. am Haus selbst erzeugt.
Keinen Cent für Heizkosten ausgeben -- geht das? Nur mit einem ausgeklügelten Konzept aus Wärmedämmung, passiver und aktiver Nutzung der Sonnenenergie, einer entsprechenden Architektur und einem effektiven Heizsystem.
Die Photovoltaikanlage muss nicht im eigenen Garten stehen, sie kann auch im Dach oder in der Fassade integriert sein. Eine Photovoltaikanlage ist aber nur ein Baustein des Nullenergiekonzepts. Wichtig ist eine optimale Wärmedämmung. Ebenso entscheidend ist die Ausrichtung des Hauses zur Sonne. Die Südseite dieses Nullenergiehauses ist fast zur Gänze verglast. Das ist ein großer Gewinn für die Energiebilanz, da die passive Nutzung der Sonnenenergie einen großen Teil zum Jahreswärmebedarf beiträgt.
In der Regel fallen beim Bau eines Nullenergiehauses etwa 5 bis 10 Prozent mehr Kosten an als bei einem konventionell gebautem Haus.
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