Der Science Slam ist eine neue Form der Wissenschaftskommunikation, die in Deutschland entstanden ist. Maximal zehn Minuten stehen jedem Referenten (in der Regel Nachwuchswissenschaftler) zur Verfügung, um sein aktuelles Forschungsthema in einem populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen und die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Das anwesende Publikum bewertet die unterschiedlichen Vorträge und krönt so den „Slam-Champion".
Ausschlaggebend für die Bewertung ist einmal die Verständlichkeit des Vortrags - wie komplex war die zu erklärende Materie und wie gut wurde sie erklärt? Andererseits spielt natürlich auch der Vortragsstil eine Rolle für die Bewertung durch das Publikum. Diese wird - je nach Ort und Orgateam - entweder über die Applauslautstärke oder durch Punktetafeln vorgenommen.
Auch bei der Wahl der Mittel gibt es regionale Unterschiede: In Braunschweig sind z.B. fast alle Hilfsmittel (außer langandauernden Videos und Musik) erlaubt, während die Slammer in Bayreuth sogar ohne Power-Point auskommen müssen.
Wichtig ist: Auch wenn das Ganze natürlich unterhaltsam sein sollte, so kann dennoch darunter nicht der wissenschaftliche Anspruch leiden! Ein Science Slam ist kein Poetry Slam, bei dem Themen etwas "wissenschaftlich angehaucht" präsentiert werden. Hier treten Nachwuchswissenschaftler auf, die versuchen, ihre Forschung verständlich zu präsentieren. Nicht die Slammer sollen zu Wissenschaftlern werden, sondern Wissenschaftler zu Slammern!
Das ist wohl der beste Vortag den ich bisher gehört habe! Suuuper gemacht!
windowwatcher123 1 year ago
Das Video ist so genial...
Wenn Wissenschaft nur immer so lustig wäre :-D
VIVOmedia 1 year ago