Bei einer erweiterten Landesparteileitung in Pörtschach stand FPK-LPO DI Uwe Scheuch den annähernd 500 Funktionären und Sympathisanten Rede und Antwort zum gestrigen Prozessausgang und seiner Verurteilung. "Ich werde nicht weichen vor diesem krassen Fehlurteil. Ich werde meine politische Arbeit für Kärnten weiter ausüben und alle Rechtsmittel ausschöpfen in der II. Instanz, um nicht nur Recht zu haben, sondern auch Recht zu bekommen", stellt Scheuch fest. Mit dem gestrigen Urteil haben man offenbar eine neue Dimension im Kampf gegen Freiheitliche eröffnet, der nicht mehr nur an der Wahlurne, sondern auch vor Gericht geschlagen werden müsse, meint Scheuch.
Ins selbe Horn stießen die aus Wien angereisten Spitzenfunktionäre der FPÖ, Generalsekretär Herbert Kickl und der stellvertretende BPO Norbert Hofer. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, unverrückbar zueinander zu stehen und zusammenzuhalten. Das gelte auch für Uwe Scheuch, der in den letzten Tagen und Wochen stellvertretend für jeden einzelnen Freiheitlichen vor Gericht gestanden und als politisch Andersdenkender abgeurteilt wurde, so FPÖ-Generalsekretär Kickl. Dagegen und gegen das permanente Schlechtmachen Kärntens gelte es, anzukämpfen.
Auch Scheuchs Regierungskollegen, LH Gerhard Dörfler, LR Christian Ragger und LR Harald Dobernig zeigten sich entsetzt über das Urteil, aber entschlossen und sicher, dass die freiheitliche Familie gerade jetzt - wie schon zu Jörg Haiders Zeiten - umso enger zusammen stehen würde. "Wir für Uwe", einer der Sprüche auf den unzähligen von den Funktionären mitgebrachten Transparenten, war der einhellige Tenor der Veranstaltung. Scheuch abschließend: "Der Aufstieg und Erfolg der Freiheitlichen ist nicht zu stoppen - das wird auch dieser Urteilsspruch nicht ändern!"
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