Spem in alium - Thomas Tallis
Das Werk, welches unmittelbar mit dem Namen Thomas Tallis verbunden ist, gehört zu den wenigen großangelegten vokalen Monumentalwerken der Musikgeschichte: Spem in alium, eine Motette auf den Text des apokryphen Buches Judith. Nicht weniger als 40 selbständige notierte Vokalstimmen bilden ein komplexes Werk, das in dieser Form einzigartig ist. Jeweils fünf verschiedene Stimmen erklingen in insgesamt acht Chören, die man sich, der zeitgenössischen Praxis entsprechend, an besonderen Positionen im Kirchenraum platziert vorstellen darf. Die Musikwissenschaft bringt die Entstehung der Motette in Zusammenhang mit dem 40. Geburtstag von Elisabeth I. im Jahre 1573. Als Vorbild diente möglicherweise die 40 stimmige Motette "ecce beatam lucem" von Alessandro Striggio dem Älteren.
Zwei Werke für Tasteninstrumente -- mit Sicherheit vorrangig für die Interpretation auf der Orgel gedacht -- haben unter dem Namen Felix namque Aufnahme in das Fitzwilliam Virginal Book gefunden. Hierbei handelt es sich um weit ausufernde, von der älteren Musikkritik (Willi Apel) respektlos als „Monsterwerke" bezeichnete Variationsfolgen, die in immer neuen kontrapunktischen, imitatorischen und experimentellen rhythmischen Figuren die langgezogenen Notenwerte des cantus firmus auslegen.
Ashtonishing
Romanticdance 3 months ago
is there a compilation of the tallis scholars music
redfearnful 4 months ago
Grandios! - Wer sind, bitte, die Interpreten?
spokur9 7 months ago
Beautiful !!!!!
Smile from Anne Mari
bch1234 1 year ago
Wonderful! Thank you!
torisand 1 year ago
Pompööös!
Arghgl 1 year ago