Jetzt ist Lissabon an der Reihe: Die Portugiesen übernehmen von den Deutschen die EU-Ratspräsidentschaft. Durch die Arbeit der Troika - also das gemeinsame Vorgehen der Ratspräsidentschaft mit ihren beiden Nachfolgern - kennt sich Ministerpräsident José Socrates bereits bestens aus. Er will die Vorarbeit Berlins fortsetzen, hat aber auch eigene Visionen wie engere Beziehungen zu Brasilien und Afrika.
Die Troika ist in ihrer jetzigen Form eine Innovation, die auf die finnische Präsidentschaft zurückgeht. Für Socrates eine lobenswerte Neuerung.
José Socrates: Dabei hat mich eines überrascht, nämlich das gute Zusammenspiel zwischen den drei Regierungen. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, aber diese Erfahrung war sehr positiv. Die Entscheidung, ein gemeinsames Programm zu schaffen, hat der europäischen Agenda mehr Stabilität gegeben.
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