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Louise - Oper von Gustave Charpentier

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Uploaded by on Feb 19, 2010

Die Uraufführung des musikalischen Romans „Louise im Jahr 1900 an der Pariser Opéra Comique war ein überwältigender Erfolg. Die Oper erlebte am selben Haus bis 1956 eintausend Aufführungen und wurde weltweit zu einer der meist gespielten Opern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dennoch war das heute nahezu vergessene Werk nicht unumstritten. Gegner bezeichneten es als ordinär, da es im naturalistischen Geist Zolas und entgegen der gängigen Operntradition gewöhnliche Menschen und Arbeiter auf die Bühne brachte. Charpentier erzählt mit dem in einer Mischung aus Umgangsfranzösisch und Pariser Jargon selbst verfassten Libretto die Geschichte der jungen Näherin Louise, die an der Enge und Reglementiertheit ihres Elternhauses leidet. Sie will mit ihrem Geliebten, dem Dichter Julien, leben, ihr Recht auf Freiheit einfordernd. Trotz aller Versuche der Eltern, die Tochter bei sich zu halten, verlieren sie das Mädchen an Julien und an Paris: für die Eltern das neue Babylon, für Louise Plattform ihrer Zukunftshoffnungen.

Was auf den ersten Blick wie ein lokaler Hymnus auf die Weltmetropole Paris erscheint, offenbart sich mehr und mehr als der Wunschtraum einer unglücklichen jungen Frau, in dem sich die Realität zu einer aus Emotionen, Hoffnungen und unterschiedlichen Zeitebenen überhöhten Wirklichkeit wandelt. Nicht umsonst hat Alma Mahler den Komponisten als einen der ersten Surrealisten bezeichnet. Auch für sie war „Louise mit ihrer von Richard Wagner und Jules Massenet beeinflussten Musik eine Mixtur aus Realismus und Fantasie, in der die Grenzen zwischen Sehnsucht und Erlebtem immer wieder verschwimmen.
***
Gustave Charpentier
(1860 - 1956)

LOUISE
Roman musical in vier Akten
Text vom Komponisten

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Musikalische Leitung Axel Kober / Wen-Pin Chien
Inszenierung Christof Loy
Bühne Barbara Pral
Kostüme Ursula Renzenbrink
Licht Volker Weinhart
Chor Gerhard Michalski
Choreografie Thomas Wilhelm
Dramaturgie Thomas Jonigk

Louise Sylvia Hamvasi
Julien Sergej Khomov
La Mère Marta Márquez
Le Père Sami Luttinen
La petite chiffonnière Léa Pasquel
La glaneuse Iryna Vakula
Le Noctambule Sergej Khomov
La plieuse Elisabeth Selle
la laitière Maria Hermann
Le chiffonnier Sami Luttinen
Le bricoleur Michail Milanov
Premier gardien Bo-Hyeon Mun
Second gardien Cesar Dima
Le gavroche Jaclyn Bermudez
La balayeuse Nassrin Azarmi / Lisa Griffith
Blanche Elisabeth Selle
Marguerite Sibylle Eichhorn
Suzanne Iryna Vakula
Gertrude Andrea Baker
Irma Romana Noack
Camille Alma Sadé
L´apprentie Jaclyn Bermudez
Élise Léa Pasquel
La première Marta Márquez
Madeleine Izabella Turhan
Marchand d´habits Fabrice Farina / Florian Simson
La rempailleuse Iryna Vakula
Marchand des chiffons Bo-Hyeon Mun
M´des artichauts Alma Sadé
Le m´d de carottes Cesar Dima
M´de de mouron Romana Noack
M´de la rue Iryna Vakula
M´d de pois verts Bo-Hyeon Mun
M´de de pois verts Jaclyn Bermudez
Le pape des fous Fabrice Farina / Florian Simson

Orchester Düsseldorfer Symphoniker
Video: Ralph Goertz
© Deutsche Oper am Rhein 2010

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All Comments (12)

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  • Yech, noch mal ein Beispiel des schrecklichen deutschen Regietheaters. Waere ich Franzose wuerde ich tief beleidigt sein!

  • Ach, göttliche Sylvia Hamvasi...

  • What a stupid-looking production.

  • Schade um die schöne Oper. Eine weiter Regietheatermisere. Ätzend!

  • Habe heute die vorerst letzte Vorstellung gesehen, die Inszenierung war bis auf einige Momente ganz scheusslich aber die Musik und die Beteiligten waren ein Traum.

  • Echt? Ich nur schlechtes. Und nach Besuch der Vorstellung hat sich das leider auch bestätigt.

  • Die Inszenierung war schrecklich!!!!

  • Diese Oper ist richtig Cool ich war da ein mal drin und die ganzen anderen male habe ich mitgemacht auch schon in der letzten spielzeit

  • sie müssen für´s ansehen bezahlen? es handelt sich im übrigen tatsächlich um eine aufzeichnung der vorstellungen aus duisburg. die düsseldorfer übernahmepremiere dieser saison fand aber mit den selben hauptsolisten und geringen änderungen in den nebenrollen unter der persönlichen aufsicht von c. loy statt. insofern erhält man also durchaus einen eindruck der aufführung - und das ist sinn und zweck dieses postings.

  • Ich persönlich fand es bisschen langweilig.

    Immer das selbe und vorallem das es mit Übersetzung war.. man konnte nicht auf beides achten.

    Aber Respekt von die Beteiligten! War eigentlich schön.

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