Leitstutenprinzip - Wegschicken und Einladen

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Uploaded by on Jan 10, 2009

Wegschicken und Einladen

Die vier wesentlichsten Faktoren des Umgangs mit Pferden nach dem 'Leitstutenprinzip' sind Vertrauen, Respekt, Kommunikation, Harmonie. Erst wenn der Mensch dem Pferd vertraut, so wie er es umgekehrt verlangt, und dieses Wesen respektiert, so wie er Respekt fordert, kann ein inniges Verhältnis beider zueinander entstehen, in dem das Pferd dem Menschen freudig folgt. Kommunikation untereinander auf Basis der Herdenregeln ist der Schlüssel hierzu.
Harmonie ermöglicht entspanntes Lernen, das rasche und zuverlässige Erfolge bringt. Stefanie Schnelle will mit dieser Art des Umgangs mit Pferden nach deren Herdenregeln, der das Ergebnis aus mehr als 12 Jahren Erfahrung mit Blick auf das Natürliche darstellt, endlich einen Weg aufzeigen, der das Wesen und die jeweilige Persönlichkeit der Pferde sowie deren natürliche Bedürfnisse berücksichtigt. Es liegt ihr dabei fern, diese edlen Tiere für den Gebrauch durch den Menschen zu konditionieren oder zu einer willenlosen Marionette umzuformen. Jederzeit soll das Pferd gemäß seines Charakters sowie Temperaments und der physichen sowie emotionalen Verfassung freudig lernen dürfen.

Zu diesem Video:
Drei sehr unterschiedliche Pferde lernen hier zum ersten Mal, wie man sich auf kleine Zeichen hin möglichst schnell entfernt und genauso zügig wieder zum Menschen kommt. Nur durch eine klare Körpersprache ist es möglich, ein Pferd ohne Hilfsmittel auf ein Winken hin wegzuschicken und nachfolgend bis hin zum Galopp kommen zu lassen. Strahlende Gesichter, hochgetragene Schweife und Freudensprünge sind ein deutliches Zeichen dafür, dass jedes einzelne Pferd sehr motiviert mitarbeitet.
Vorsicht: Diese Übung zu versuchen ohne spezielle Kenntnisse sowie Vertrauen und Respekt des Pferdes kann sehr gefährlich sein, da sie im Zweifelsfall als unerwarteter Angriff angesehen wird!

www.das-leitstutenprinzip.de

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Uploader Comments (Leitstutenprinzip)

  • wie hasst du ihr beigebracht, da ssie so schnell zu dir kommt?

  • @lady233100 Ich habe es ihr nicht in dem Sinne beigebracht. Ich habe einfach als Basis so viel Vertrauen aufgebaut und sie auch so motiviert, gerne bei mir zu sein, weil ich ihr viel Abwechslung biete, dass sie nicht schnell genug kommen kann...

  • ich finde es sehr gut, aber das wegschicken finde ich, ist rein auf Angst aufgebaut. und das Pferd die Longe auf den Hintern zu werfen, finde ich nicht angebracht, wenn es schon die gewünschte Bewegung ausführt.

    Wenn ich das mit meinr Stute machen würde, die wäre danach völlig fertig, weil sie denken würde ich tue ihr was. Gibt es da nicht ne nettere Methode????

  • Das Wegschicken und Einladen ist letztlich eine Frage von Respekt und Vertrauen - die gezeigten Pferde vertrauen mir alle seit 9 Jahren und mehr, keines hat also Angst! Auf den Pferdetyp und Grad von Vertrauen und Respekt kommt die 'Dosierung' der Hilfe an. Wenn ein Pferd Angst hat, muss die Hilfe entsprechend, d.h. sehr(!) klein ausfallen...

  • das video is total schön..aber was macht man wenn das pferd total nach leckelies bettelt? xD so ist es nämlich bei mir...meine stute is so gierig..:D

  • Man sorgt dafür, dass das Pferd beim Geben von Leckerchen Abstand hält! Allerdings nicht auf eine rüde Art, sondern freundlich, aber bestimmt und konsequent...

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All Comments (32)

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  • Das ist kein Prinzip - das kann ich mit Futter bei meinder verfressenen Stute auch!

  • hmm ich arbeite auch viel mit meinem , er kommt mir auch gerne hinterher oder entgegen, aber ich sehe bei ihm lieder nicht den willen....

  • Gibt es einen goldenen Knopf am Pferd, das es beim wegschicken galoppiert? *zähnekniersch* hab n recht faulen Hafi ^^

  • große diskussion hier xD

    Also ich bin grundsätzlich der Meinung jeder sollte es so machen wie er es fürs beste hält (solange es noch artgerecht ist!!) Meine Ziegen lernen auch mit Leckerli, und zwar mit VIEL Leckerli (auch wenn das ein blöder vergleich ist, weil man bei ziegen einfach nicht viel mit Körpersprache arbeiten kann). und es hat trotzdem erfolge.... Da ich aner kein Pfer und somit keine praktische erfahrung habe, will ich hier nicht bewerten. lg, Kathy

  • ..wenn nicht, weiterscheuen und dasselbe tun. Achte auf die Köpersprache!

  • Du solltest unbedingt die Leckerchen komplett weglassen, da es sein kann, dass das Pferd nur deswegen zu dir kommt. Außerdem merkt man an der Körpersprache des Pferdes, dass es dich absolut nicht als Respektperson bzw. als Leitpferd ansieht. Geschweige denn dir vertraut. Mein Tipp: Scheue dein Pferd solange, bis es beim laufen den Kopf senkt = vertrauen. Es gibt seine Rückendeckung frei,es vertraut dir. Dann hörst du auf und bleibst auf der Stelle stehen. Kommt es dann hast du gewonnen.

  • @Leitstutenprinzip so wird ds doch in der natur auch gemacht. da ziehen sich die pferde ja auch nicht gegenseitig mit dem strick durch die gegend^^, sondern ein pferd muss sich den respekt und das vertrauen verdienen, damit die anderen ihm folgen.

  • @coccochocco

    glaub mir, liebevolle pferde gehen nicht gerne weg, da muss man sie "jagen"

    in der herde ist es auch nicht anders, wenn die pferde sich den rang erkämpfen müssen. da gibts noch mehr angst, also entweder so oder mit dem pferd kämpfen, weil es sich für den chef hält ..

    GLG

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