Keitum auf Sylt: Läuten evangelisch-lutherische St. Severin-Kirche

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Uploaded by on Feb 15, 2009

http://schaartv.de/

"Die alte gis-Glocke (700 kg) trägt die Inschrift „Tote beklage ich, Lebende mahne ich, Gott, den Herrn, lobe ich. Die fis-Glocke (841 kg) trägt die Inschrift: „Gott, der Herr, ist Sonne und Schild und zwei verschlungene Ringe, dazu die Namen des Brautpaares zu dessen Trauung die Glocke gestiftet wurde. Die h-Glocke (381 kg) trägt die Jahreszahl A.D. 1966 und den Namen eines verdienten Kirchenvorstehers.

Die Keitumer Kirche ist auf dem höchsten Punkt des Sylter Geestkernes errichtet. In alt-germanischer Zeit befanden sich hier ein Odinheiligtum und wohl auch Begräbnisplätze. Der Dänenkönig Knut der Große (1018-35) soll Geld und Steine zum Bau einer Kirche in Keitum gegeben haben. Urkundlich erwähnt ist die Kirche seit 1240. Doch ist der Ostteil sicher über 800 Jahre alt.
Die Kirche ist in romanischem Stil aus rheinischem Tuff, Feldsteinen, Granit und Ziegelsteinen ausgeführt. Die romanischen Stil-Elemente sind am Ostfenster der Apsis deutlich erhalten. Der Turm, spätgotisch, um 1450 aus Ziegelsteinen und Feldsteinen errichtet, war bis 1603 Seezeichen und diente bis 1803 auch als Gefängnis. Zwei an der Westseite vermauerte trapezförmige Hausteine werden als Grabsteine der Stifterinnen „Ing und Dung bezeichnet.

Die Pest von 1350, die zweite „Maandränke von 1354 und die große Flut von 1362 entvölkerten die Insel. Auch die meisten Priester waren umgekommen. Nach dieser Zeit erfolgte eine zweite Missionierung. Damals erhielt die Keitumer Kirche den Namen „St. Severin nach dem Bischof von Köln aus dem 4. Jahrhundert, möglicherweise deshalb, weil Missionare aus dem Erzbistum Köln auf Sylt tätig waren. Seit 1544 ist St. Severin evangelisch-lutherisch."

Der Text stammt von der der Gemeindehomepage:
http://www.st-severin.de/

Keitum (dänisch: Kejtum ) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sylt auf der Insel Sylt. Der Ort wurde im Jahr 1216 erstmals urkundlich erwähnt und gilt heute auf Grund seiner zahlreichen Alleen und des alten Baumbestandes als der grüne Ort der Insel.

Kejtum (nordfrisisk Kairem tysk Keitum) er en landsby med ca. 980 undbyggere i kommunen Sild-Øst, beliggende centralt på friserøen Sild. Typisk for byen er de mange friserhuse med de traditionelle stråtag.

Kejtum blev første gang nævnt i 1216; inden da var kirken Sct. Severin blevet opført mod slutningen af det 12. århundrede. Kirken var oprindelig viet til Knud den Hellige. Inden 1900-tallet var Kejtum hovedby på Sild. I 1825 besøgte den danske konge Frederik 6. øen og overnattede i Kejtum. Silds krønikeskriver Christian Peter Hansen døde i 1879 i Kejtum.

De St. Severin Kark wurr all Enn' vun dat 12. Johrhunnert baut un weer oorsprünglich den Hilligen Knut un Ketel weeht. In dat Binnere hett man völ Felssteen verbaut un in de Midden vun de Westwand gifft dat twee spegelbildlich Natuursteen, de nah de Sage vun de Nonnen Ing un Dung stifft wurrn sünd un ok de hör Afbild dorstellen söllt.

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All Comments (2)

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  • Schöne Geläute!

    Leider ist die h´ schlecht zu hören.

  • Cool,die hab ich auch gesehen!

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