15 ehemalige Häftlinge aus den Stasi-Gefängnissen in Potsdam und Berlin-Hohenschönhausen berichten von ihren Erfahrungen vor, während und nach der Haft. Sie erzählen von Spitzeln, Vernehmern und von falschen Freunden. Sie erinnern sich an Unterdrückungsmechanismen und an Überlebensstrategien.
„Ausgangspunkt unserer Arbeit war der Gedanke, dass die Erinnerungen ehemaliger politischer Häftlinge der DDR nicht verloren gehen dürfen. In den Erzählungen und Berichten dieser Menschen offenbart sich der menschenverachtende Charakter des Regimes. Wer hört, was sie erlebt haben, wird sich schwertun, die DDR Diktatur zu beschönigen oder zu verharmlosen. Das über alle Erwartungen hinausgehende und anhaltende Interesse des Publikums an den „Staats-Sicherheiten beweist, dass es heute, zwanzig Jahre nach dem Untergang der DDR, allerhöchste Zeit ist, über dieses Thema zu sprechen. Und vielleicht gelingt es ja mit dieser Arbeit auch den Mitwirkenden einen Teil der Würde zurückzugeben, die man ihnen damals rauben wollte.
Renate Kreibich-Fischer, Lea Rosh, Clemens Bechtel
Mit dem Alter wird der Geist immer lebhafter was die Sicht auf die Vergangenheit angeht... so sind solch ausgeschmückte Berichte wohl zu erklären. Natürlich werden die Gedächtnislücken spannend gefüllt. ;D
humanistenteam 11 months ago 2
3:28 Märchenstunde oder ?
usuwerdd 1 year ago 2
matthias melster :]
QueenOfTheWalls 1 year ago