Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Piotr Rambowski / Am Anfang war der .

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
398 views
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Dec 6, 2010

Fragen: Elena Ovecina / artitude

Antworten: Piotr Rambowski / Künstler



1. Almost everything you painted between 2006 and 2008 was real. Real paysages, scenaries, people. But the recent works show a new side of your art: the fantastic, the mistery, strange creatures, ghosts. How do you explane this passage, this evolution?

1. Ich habe auch schon zwischen 2006 und 2008 vereinzelt abstrakte Sachen gemalt.
Doch in den letzten zwei Jahren habe ich verstärkt die Fantasie und Abstraktion zu meinem Thema gemacht.
Da ich mit Fotos arbeite und diese als Vorlage benutze, bin ich stark eingeschränkt.
Deswegen wagte ich den Schritt mich frei zu machen und mehr aus meiner Fantasie und meinem Inneren, Bilder zu malen.
Das gibt mir die Freiheit meine eigene Welt zu erschaffen.


2. What do you like about the German Contemporary Art? What artists do you admire? You told me about Neo Rauch. Who else? Whose work do you follow?

2. Da ich diesen Sommer in Leipzig ein Arbeitsaufenthalt in der Spinnerei absolviert habe, habe ich mich viel mit Neo Rauch beschäftigt.
Ich schätze an seiner Arbeit, dass viele Elemente aus der Stadt Leipzig in seinen Bildern zu finden sind. Mich hat es sehr beeindruckt, dass seine Bilder ebenfalls nicht nach Fotos konzipiert sind.
Das Arbeiten auf dem Gelände der Spinnerei und die Begegnung mit Künstlern der Leipziger Schule haben mich geprägt und inspiriert.
Einer meiner größten Favoriten ist Matthias Weischer. Obwohl mir sein früherer Stil persönlich besser gefällt, kann ich die neue Entwicklung seiner neuen Arbeiten nachvollziehen.
Welche Künstler mich diesen Sommer auch geprägt haben sind Andreas Golder aus Deutschland und Joe Becker aus Canada sowie Hodler und Vallotton .
Zurzeit habe ich Salvador Dali für mich wieder neu entdeckt.
Woher die Faszination für nicht Greifbares wie Träume und Fantasien kommt, kann ich nicht vollständig erklären.
Ich finde es sehr spannend mich auf dieser Ebene künstlerisch auszudrücken.
Dieses Thema ist für mich eine neue Herausforderung, weil die Grenzen für mich noch nicht definiert sind.


3. You paint empty places. What do you love about them? Why do you paint the empty bus stops?

3. Bei einigen Bildern nehme ich ganz bewusst den Menschen aus dem Bild heraus,
wodurch der Fokus auf den Hintergrund gerichtet ist und auf das, was ich dem Betrachter zeigen will.
Bei den Bushaltestellen zum Beispiel, wird der Betrachter zum Wartenden vor der Haltestelle.
Bei einer Gruppe von Menschen die vor einem Haltestellenbild stehen, ist zu beobachten, dass sie beim Betrachten des kleinen Bildes (17 x 20cm) zusammenrücken müssen, was ich sehr gut finde.

Ähnlich wie bei einer Karikatur eines Menschen, die etwas Bestimmtes hervorhebt, möchte ich die besondere Stimmung jeder einzelner Haltestelle betonen.
Dabei geht es mir aber nicht nur um die Haltestelle oder deren Architektur sondern auch um die Umgebung in der die Haltestelle platziert ist.
Schon im Jahre 2006, als mein erstes Haltestellenbild entstand, kann ich behaupten, dass ich, vor Google Street View, Haltestellen und deren Umgebung durch meine Bilder dokumentarisch festgehalten habe.
Mittlerweile umfasst die Haltestellen Serie über 40 Bilder.
Jede Haltestelle ist grenzenlos mit den andern Haltestellen verbunden, und dadurch jeder Besitzer eines Haltestellenbildes mit den anderen Besitzern.
Für mich ist diese Verbindung der Menschen ein sehr wichtiger Aspekt dieser Serie.


4. Tell me something else about you Face Woods project. How did you come up with this idea?

4. Zu meinem Diplom hab ich ein Portrait auf ein rundes Holzstück gemalt.
Dieses hab ich dann nach der Ausstellung in einen Umschlag getan damit ich es nicht verliere.
Trotzdem hab ich es nicht wiederfinden können.
Als ich in Leipzig war, habe ich wieder an diese Geschichte denken müssen.
Für eine Ausstellung habe ich dann siebzig Bilder im runden Format (2cm Ø), wie das Bild was ich nicht wiederfinden konnte, gemalt.
Da ich mich zu der Zei t intensiv mit Facebook und echten Freundschaften auseinander gesetzt habe, lag es nahe, die Serie „Facewood„ zu nennen.
Ich wollte die Idee von Facebook aus der digitalen in die reale Welt bringen.


5. Anything you would like to add.

5.Zurzeit hab ich eine Einzelausstellung in der Galerie Gavriel in Bremen / Deutschland mit dem Namen „Masterplan" wo ich meine aktuellsten Arbeiten ausstelle.
Mitte November hatte ich eine Gruppenausstellung in Wien, was mir sehr gut gefallen hat.
Gern würde ich meine Arbeiten auch in anderen Städten und Ländern zeigen.
Wer sich über aktuelle Ereignisse informieren möchte, kann mich über meine Homepage kontaktieren.

www.rambowski.de
rambowski@gmx.de

www.artitude.eu

Category:

Education

Tags:

License:

Standard YouTube License

Link to this comment:

Share to:
see all

All Comments (0)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more