Am 9.11.2011 gedachte Gera der Opfer der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegung und Gottesdienst.
Mit einer Gedenkveranstaltung an der ehemaligen Synagoge hat die Otto-Dix-Stadt Gera an die Reichspogromnacht vor 73 Jahren erinnert.
Zum Gedenken an die Opfer legte Bürgermeister Norbert Hein als Vertreter der Stadt einen Kranz nieder und sprach Worte des Gedenkens. Ihm schloss sich Vertreter von Partein, Verbänden und der Kirchen an. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung durch den Geraer Violinisten Heimo Torsten Hentschelmann. Im Anschluss an die Gedenkfeier lud die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Gera zu einem Gottesdienst in die Trinitatiskirche ein.
Gedenken heißt Erinnern
Am 09. November 1938 wurden in fast allen deutschen Städten, so auch in Gera, die Synagogen niedergebrannt. Mit knapp 2.000 Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien vollzogen die nationalsozialistischen Verbrecher die völlige Entrechtung der jüdischen Menschen. Das war der Anfang eines beispiellosen Vernichtungsfeldzuges.
הנצחה של קורבנות ליל הבדולח ב גרא.
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