Heilbad Heiligenstadt | Eichsfeld versinkt im Schutt - Abriss Mainzer Hof und jüdische Synagoge

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All Comments (5)

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  • @cs88605

    ich meinte die Gewerbesteuer. Die ist unabhängig von der Rechtsform und knüpft nur an die gewerbliche Tätigkeit an, die hier ja eindeutig vorliegt.

    Und zwecks Reflexion.

    die war nicht nötig und wäre auch nur schädlich gewesen. Hätte man die durchgeführt, dann hätte die Möglichkeit bestanden den Abriss mit einer einstweiligen Verfügung zu behindern (z.B. Schlafplatz für Fledermäuse, Denkmalschutz, etc.)

  • Die ewige Begründung mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen! Schau dir die Unternehmensform von Kaufland an - das sieht die Stadt nichts!

    Abgesehen davon, dass der Abriss und der Umgang damit was man abreist unproffesional und unsensibel war. Das wäre sicher auch geschickter gegangen - setzt aber reflexion voraus...

  • Für einige war es ein wichtiges kulturelles Erbe. Für mich war es nur eine alte, einsturtzgefährdete Ruine.

    Jetzt da es endlich weg ist, kann der Bau der Sturmpassage beginnen und Arbeitsplätze und Steuereinnahmen geschaffen werden.

    Wenn die Ruine das geschafft hätte, wäre sie vllt. erhalten geblieben.

    Schön das man sich zwischen Kostenfaktor und Einnahmequelle entscheiden konnte.

  • @JimJimPeterson

    Aber sicher doch! Frag doch mal die Jugend von heute. Wer hat denn da noch Interesse an kulturellem Erbe? Ein verschwindend geringer Prozentsatz.

    Heute zählt nur noch grenzenlose Verblödung durch Unterhaltungelektronik (wozu diese Plattform auch gehört) und grenzenloser Konsum. Und wer dieses System kritisiert, der wird gleich als Verfechter von Sozialismus und Planwirtschaft abgestempelt.

    Fraglich, wie lange das noch so funktioniert?

    Mit Vollgas in die Sackgasse!

  • Was soll man zu diesem Video sagen? Es kann mir doch keiner erzählen, dass die Stadt Heiligenstadt nicht das Geld gehabt hätte, diese Gebäude als kulturelles Erbe und als Erinnerung an den Holocaust zu erhalten.

    Aber ich vermute eher, dass bei dem Abriss "marktwirtschaftliche Überlegungen" im Vordergrund standen - das Gebäude stand wohl sicherlich im Weg baum Bau der neuen Einkaufspassage.

    Da sieht man mal wieder deutlich, woher der Wind weht! - Traurig, Traurig ...

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