Durchzug -- Lärmterror im Rheintal

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Uploaded by on Sep 13, 2011

Lärmterror durch die Bahn am Mittelrhein: Durch die idyllischen Städtchen rollen die Güter der globalisierten Welt. Mit 100 Dezibel an der Schmerzgrenze. Ausgerechnet das Unesco-Weltkulturerbe Mittelrhein gehört zur neuen europäischen „Alpentransversale" der Bahn, die von Rotterdam bis nach Genua führt. Für Gerhard Köhnen und Elly Schneider aus Filsen am Rhein bedeutet das: Alle fünf Minuten bebt die Erde, klirren Gläser, wackeln Wände und Türen. Rund 400 Züge donnern täglich durch das Rheintal - fünf Meter an ihrem Haus vorbei. Beladen auch mit jeder Menge Gefahrgut.

Nirgendwo sonst in Europa fahren mehr Züge, nirgendwo sonst ist der Bahnlärm lauter, näher und bedrohlicher. Seit Jahren haben Bürger unendliche Wut im Bauch. Sie werden krank, ihre Häuser sind nichts mehr wert, wer kann, zieht weg. Bei den Recherchen kommt nach und nach heraus: Die Politiker in Berlin vernachlässigen beim Lärmschutz ihre gesetzgeberischen Pflichten.

die story begleitet Menschen am Mittelrhein bei ihrem Kampf gegen den Bahnlärm. Der Film stellt die kleine, romantische Welt der Rheintalbürger den großen paneuropäischen Träumen von Bahn und Politik gegenüber.

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  • Die Bahn fährt schon durch das Rheintal, solange ich denken kann. Ich kann nicht verstehen, dass jemand direkt an eine Bahntrasse zieht und sich anschließend über den Lärm beschwert - das muss man doch vorher wissen!

  • @Pobratsche das is doch das gleiche wie mit dem fluglärm: die anwohner brauchen sich nicht zu beschweren. In frankfurt z.b. wird schon seit 60 jahren geflogen und man muss ja selbst wissen wo man hinzieht

Top Comments

  • Der erste schießt ja voll den Vogel ab: Bei der Wahl des Wohnstandortes genauso hirnlos wählen wie bei der Namensvergabe für seine Kinder "Jason" und "Marvin", aber sich dann bei der Öffentlichkeit ausheulen. Aber ernsthaft: Würde die Wirtschaftskraft nicht sinnlos für Autobahnen und Flughäfen rausgeschmissen, könnte man der Bahn sehr schön leise Drehgestelle (Leila), Lärmschutzwände und den einen oder anderen Tunnel spendieren, und schon wäre sie den Leuten ohne Leistungseinbuße aus den Ohren.

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All Comments (11)

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  • Krasse Sache.

  • @Pobratsche bei dem geld was die bahn verdient könnte man ja eigentlich sagen. okay. setzmer uns mal zusammen und dann bauen wir nen tunnel für die güterzüge mit zuschüssen vonden komunen. natürlich im tragbaren rahmen... aber darauf müssen die erstmal selbst kommen

  • Es ist eine große Blamage für die Bahn. Mit Vorkriegstechnik im Jahr 2011 unterwegs zu sein. Letztendlich ist es aber wie bei Stuttgart 21. Es sind in erster Linie wirtschaftliche Interessen welche das Handeln bestimmen. Die Gesundheit oder die Interessen der Bevölkerung die interessiert niemand. Desshalb steht auf, blockiert die Gleise ansonsten ändert sich nichts. Jammern hilft niemand mehr.

  • nein der Bahnlärm wurde  immer schlimmer das war früher nicht so

    die Menschen leben schon immer hier da zieht kaum jemand hier hin an die schienen auch das hat man vorher nicht gewusst @pobratshce

  • Wenn man einen Herrn Brückner will, dann soll man den auch bezahlen. Für angeborene Stimmgleichheit kann keiner was.

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