Über 1000 Mitarbeiter der Warenhauskette KARSTADT kämpfen heute um ihre Arbeitsplätze. Mit Plakaten und Sprechgesang machen sie auf die desolate Situation ihres Arbeitgebers aufmerksam und fordern staatliche Unterstützung. Die Stimmung in der Belegschaft ist gedrückt, denn es stehen 56 000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die geforderte Staatsbürgschaft stellt keine Alternative mehr dar, da die Bundesregierung diese heute ablehnte. Jetzt kann der Handelskonzern Arcandor nur noch auf einen staatlichen Notkredit von insgesamt 437 Millionen hoffen, der derzeit heftig in der Regierung diskutiert wird. Sollte dieser bis Donnerstag nicht gewährt werden, droht die Insolvenz.
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