1.Teil der Rede.
Am Samstag, 28. August 2010 hatte DIE LINKE. in Gera auch in diesem Jahr aus Anlass des Weltfriedenstages zum traditionellen Friedensfest eingeladen. Auf dem Museumsplatz vor dem KuK erlebten viele hundert Besucher ein buntes Programm für Jung und Alt mit Politik, Livemusik und Kinderattraktionen. Ein besonderer Höhepunkt war die von häufigem Applaus unterbrochene Rede von Oskar Lafontaine der ca. 700 Zuhörer folgten. Er unterstrich in seiner emotionalen Ansprache die klare Position der LINKEN zum Krieg in Afghanistan, der niemals eine humanitäre Intervention war und auch gar nicht sein kann. Zugleich machte der ehemalige Bundesvorsitzende der LINKEN die Gerechtigkeitslücke im Land überdeutlich, indem er die Fragen des gesetzlichen Mindestlohns, einer armutsfesten Rentenversicherung statt Rente erst mit 67 sowie die permanente Umverteilung ansprach.
(V3)
Gute Rede, Oscar! Doch die Partei DIE LINKE ist nicht die einzigste Partei die sagt, das die Banken verstaatlicht werden müssen. Leiharbeit ist Menschenhandel und gehört abgeschafft! Gesetzlicher Mindestlohn hört sich gut an ist aber nicht zu Ende gedacht. Automatisch werden die Preise steigen. Angebot und Nachfrage, das ist Marktwirtschaft! Kapitalismus kann man nicht reformieren. Kapitalismus muß beseitigt werden!
Schorschy61 1 year ago