"Ich habe den englischen König bedient" ist ein tschechischer Film von 2006 in der Regie von Jiří Menzel.
Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Jan Dítě, der sich früh vorgenommen hat, Millionäre zu werden, reich zu heiraten und ein eigenes Hotel zu besitzen. Alles erreicht er, aber alles verläuft anders, als er es sich vorgestellt hatte.
Irgendwann zwischen den Weltkriegen zu Zeiten der Ersten Tschechischen Republik beginnt der junge Jan Dítě als Würstchenverkäufer auf dem Bahnhof. In einem gutbürgerlichen Gasthof ist er bald als sogenannter Piccolo der geringste in der hierarchischen Bedienung. Auf Empfehlung landet er als Kellner in einem eleganten Hotel, in dem er die Welt der Reichen kennen lernt. Hier bringt er es mit einiger List und Tücke bald zum Oberkellner.
Als Hitler das Sudentenland okkupiert, arrangiert sich Jan Dítě mit den neuen Herrschern. Er heiratet die Sudetendeutsche Lisa, nachdem er seine Ariertum bewiesen und sein Sperma für tauglich befunden worden ist. Während seine Frau als Schwester an der Ostfront ist, wird er Kellner in einem Lebensborn-Hotel bedient die Frauen, die dort von rassereinen Deutschen geschwängert werden sollen. Als Lisa zurückkehrt, hat sie eine stattliche Sammlungen von Briefmarken dabei, die sie in den Wohnungen deportierter jüdischer Familien gesammelt hat.
Mehr dazu: http://echtzeit-online.de/index.php?/archives/899-Ich-habe-den-englischen-Koe...
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