Abu Lubaba wird von Ibn Ishaq erwähnt, als er, nach der Grabenschlacht, als Mohammed und die ihm unterstellten Stämme Medinas, die Banu Quraiza belagerten, von diesen zu Verhandlungen gerufen wurde. Die Banu Aus waren vor Mohammeds Ankunft in Medina Verbündete der jüdischen Banu Quraiza, weshalb diese, wie Ibn Ishaq berichtet, ihm trauten. Laut Ibn Ishaq antwortete Abu Lubaba, auf die Frage der Juden, ob sie sich Mohammeds Urteil unterstellen sollten, mit ,,Ja´´ und deutete gleichzeitig auf seine Kehle, womit er darauf hindeuten wollte, dass sie dann getötet werden würden, was später auch so geschah.
Abu Lubaba bereute schon auf dem Rückweg, dass er diesen Plan Mohammeds verriet und band sich deshalb in einer Moschee an eine Säule, um so lange zu verweilen, bis Gott ihm verziehen hat.[5]. Auf dem Weg zum Morgengebet wurde er dann von Mohammed befreit, was Abu Lubaba als Verzeihung Gottes wertete. An diesem Morgen ergaben sich auch die Banu Quraiza, was mit dem Tod aller Männern und der Versklavung der Frauen und Kinder endete[6]. Der Theologe und Rechtsgelehrte Ibn al-Dschauzi († 1200) [7] berichtet, dass noch zehn weitere Personen, die von der Expedition nach Tabuk zurückgeblieben sind, sich an die Säulen gefesselt hätten; Sure 9, Vers 102 soll über diese Personen offenbart worden sein [8]
maschallah wie schön
kuhface 2 years ago