Zur Inszenierung "Bitterer Honig" http://www.schauspiel-leipzig.de/repertoire/529-2044.htm des Regisseurs Tilman Gersch am Schauspiel Leipzig wurde von Studenten der HTWK Leipzig dieser Film erstellt.
Ein Zimmer mit Aussicht auf Gasanstalt und Schlachthof plus Gemeinschaftsklo mit lausigen Tapeten -- dieses Domizil bezieht Helen nach dem letzten ihrer unzähligen Wohnungswechsel mit ihrer fast erwachsenen Tochter Jo. Aber der Whiskey hat Helen schon immer über vieles hinweggeholfen, und der überraschende Heiratsantrag eines verloren geglaubten Lovers eröffnet ihr plötzlich neue Perspektiven.
Als Helen Jo kurz vor Weihnachten alleine zurücklässt, um mit ihrem jugendlichen Gatten in ein großes Haus zu ziehen, findet Jo Trost in den Armen eines Matrosen. Er schützt sie vor der Kälte und nimmt ihr die Angst vor der Dunkelheit. Doch dann ist der Matrose weg, und Jo, die die Schule geschmissen hat, muss alleine durchkommen.
Monate später ist Geoff bei ihr; der Kunststudent hat mehr Hausfrauen- und Mutterinstinkt als Jo. Seine Anwesenheit gibt ihr die Sicherheit, die sie bei ihrer Mutter nie hatte. Und obwohl er kein richtiger Mann ist (oder gerade deshalb), kümmert er sich um die schwangere Jo. Keine leichte Aufgabe, denn sie will das Kind nicht. Geoff näht Babysachen, während Jo deprimiert in den Fluss starrt.
Und dennoch -- irgendwie könnte es gehen mit dem ungleichen Paar. Bis Helen wieder vor der Tür steht. Umgehend macht sie die Wohnung zum Kriegsschauplatz, setzt ihre Tochter unter Druck und beansprucht Geoffreys Platz. Der räumt schließlich das Feld. Als Helen jedoch erfährt, dass Jos Kind schwarz sein wird, so schwarz wie ein Prinz aus Afrika, oder eben der Matrose Jimmie, ergreift sie die Flucht. Und Jo ist wieder allein
geilo.... vor allem der typ mit den langen loden...
AshHaushaltswaren 2 years ago