Berlin - Flughafen Tempelhof
1923 - 2008 Ein Flugplatz im Wandel der Zeit. 1948 bekam der Flughafen eine besondere Bedeutung: Zusammen mit dem Flugfeld Gatow, und später auch dem Flughafen Tegel, diente er während der Blockade West-Berlins dem Transport von Verpflegung und Gütern für Berlin per Flugzeug. Ein großer Teil der Ladung bestand aus Brennstoffen. Die lebensnotwendige Versorgung durch die Berliner Luftbrücke zwischen verschiedenen westdeutschen Städten und Berlin dauerte vom 26. Juni 1948 bis 12. Mai 1949. In Tempelhof starteten und landeten die Flugzeuge zeitweise im 90-Sekunden-Takt. Der amerikanische Pilot Gail Halvorsen machte das Abwerfen von Süßigkeiten während des Anfluges auf Tempelhof mit Fallschirmen aus Taschentüchern aus den Cockpit-Fenstern populär, was von weiteren Piloten übernommen wurde und den Flugzeugen den legendären Namen Rosinenbomber einbrachte.
Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat am 5. März 2008 als Folgenutzungskonzept für das Flughafengelände das städtebauliche Projekt Tempelhofer Freiheit vorgestellt.
An den Rändern des ehemaligen Flugfeldes sollen neue Wohnanlagen der Stadtquartiere Tempelhof, Neukölln und dem nordöstlichen neuen Columbiaquartier entstehen. Dazwischen soll die rund 220 Hektar große unbebaute Grünfläche des ehemaligen Flugfeldes als Parklandschaft mit zahlreichen lastfreien Freizeitnutzungen erschlossen werden. Das überwiegend offengehaltene Wiesengelände dient dann auch weiterhin dem Temperaturausgleich im Stadtklima.
Seit dem 8. Mai 2010 ist die Tempelhofer Freiheit, die sich auf dem ehemaligen Flugfeld befindet, für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Betreten des Geländes ist tagsüber durch acht Eingänge möglich, die am Tempelhofer Damm, am Columbiadamm und an der Oderstraße liegen; zwei weitere sind im Bau.
Geile Aufnahme,
THF muß Flughafenn bleiben.
Macht endlich was gegen Homo-Wowereit.
Er ist ein Ar...
Unterschrift
Ein echter West-Beliner
Rustyoldtruck 8 months ago