http://facebook.com/WissensMagazin ... Moderne Kosmologie: Erfolge und Rätsel, Stand und Perspektiven (Teil 3): Weltmodelle.
Über Erfolge und Rätsel in der Kosmologie im Rahmen der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft an der Universität Bonn sprach Prof. Dr. Matthias Bartelmann vom Zentrum für Astrononmie der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg.
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Matthias Bartelmann (* 1965 in Bamberg) ist ein deutscher Physiker mit Professur an der Universität Heidelberg. Er ist in der theoretischen Astrophysik tätig, mit den Forschungsschwerpunkten Kosmologie und Gravitationslinseneffekt.
An der Ludwig-Maximilians-Universität München studierte Bartelmann von 1985 bis 1990 Physik und schloss mit dem Diplom ab. Das Thema seiner Diplomarbeit war "Der Einfluß einer Kombination von Mikro- und Makrolinsen auf die Statistik kosmologischer Objekte".
Zum Promotionsstudium ging er ans Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München und promovierte 1992 an der LMU mit dem Thema "Großskalige Korrelationen kosmologischer Objekte aufgrund des Gravitationslinseneffekts". Die Arbeit wurde von der Max-Planck-Gesellschaft mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet.
Die nächsten elf Jahre arbeitete Bartelmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching, mit Ausnahme der Jahre 1994 und 1995, wo er am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts, USA. 1996 erhielt er von der Astronomischen Gesellschaft den Ludwig-Biermann-Förderpreis für junge Astronomen.
Bartelmann habilitierte 1998 über "Diagnostics of galaxy clusters with light deflection and X-ray emission" und erhielt im selben Jahr das Heisenberg-Stipendium. Von 1998 bis 2003 war er wissenschaftlicher Projektleiter des deutschen Beitrags zum Planck-Weltraumteleskop, eines Satelliten zur noch genaueren Erforschung des der kosmischen Hintergrundstrahlung, die fundamentale Erkenntnisse in der Kosmologie bringen soll.
2003 erhielt Bartelmann den Ruf als Professor der theoretischen Astrophysik an die Universität Heidelberg, an der er heute noch lehrt. Von 2006 bis 2008 war er Dekan der Fakultät für Physik und Astronomie. Er lehrt unter anderem theoretische Physik, insbesondere theoretische Astrophysik, insbesondere Allgemeine Relativitätstheorie, Kosmologie, Gravitationslinsen und Hintergrundstrahlung.
Die Forschungsgebiete von Bartelmanns Forschungsgruppe für Kosmologie am Institut für theoretische Astrophysik der Universität Heidelberg überschneiden und ergänzen sich teilweise. Sie umfassen:
• Der Gravitationslinseneffekt, insbesondere auch die beim starken Gravitationslinseneffekt auftretenden Einsteinringe. Ein Schwerpunkt liegt hier auf den
• Galaxienhaufen. Außerdem befasst er sich hier unter anderem mit dem Sunjajew-Seldowitsch-Effekt und Magnetfeldern in Galaxienhaufen.
• Kosmologie, insbesondere die Strukturbildung des Universums und die Rolle der Dunklen Materie und Dunklen Energie darin. Ein weiterer Schwerpunkt ist - verknüpft mit der Arbeit am Planck-Weltraumteleskop - die kosmische Hintergrundstrahlung und Gravitationslinseneffekte darauf.
Prof. Bartelmann veröffentlichte populärwissenschaftliche Artikel über seine Forschungsthemen in Sterne und Weltraum und in der Zeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
• http://www.ita.uni-heidelberg.de/research/bartelmann/
(Quelle: Wikipedia)
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könnte es sein das sich beim urknall alles mögliche vom unmöglichen getrennt hat?
(bei so einer diskusion hier muss man ja auf solche ideen kommen)
Azurebone 2 weeks ago
@Rohhaut Das ist klassisch für die meisten Wissenschaftler ;-) Ich habe einige Jahre als Softwareentwickler in einem Forschungsinstitut gearbeitet. Und denen das erfragte Wissen aus der Nase ziehen ist eine Wissenschaft für sich. Ist natürlich eine Verallgemeinerung, aber die Art und Weise kommt mir sehr bekannt vor ;-)
Bytecutter 1 month ago
Er weiß soviel - warum kann er nicht erklären?
Rohhaut 4 months ago
Wenn ich das richtig verstanden habe, verleugnet bzw lehnt er die Urpralltheorie ab(ca bei 13:40-14:00). Wie ist das denn jetzt? ich habe auch schon von einigen forschern gehört, dass die urpralltheorie teilweise passender währe, als die urknalltheorie (vermeidung von singularität etc). welche theorie ist denn nach derzeitigen erkenntnissen die sinnvollere?
xXHollowkillerXx 4 months ago
@CapitanoGUC
Das denk ich auch ;D
errare21 5 months ago
@errare21 das erklärt sich aus der relativitätstheorie heraus und steht im engen Zusammanhang mit der neutrinoemmision der Sonne - aber ist wahrscheinlich noch ein bissl zu hoch für dich .....:-D
CapitanoGUC 5 months ago
hmm sollte eigentlich an den text von fannypeter1959 gehen ...
coumefre 6 months ago
Fast, theoretisch könnte es unedlich groß sein, wenn es nur endlich alt ist.
Hätte aber zur konsequenz dass dann der Nachthimmel immer heller wird weil das Licht von immer weiter entfernten Sternen zu uns kommen kann.
Der Ansatz ist aber gut, den hatte ein Astronom (name weiß ich jetzt nicht) schon vor langer Zeit gehabt.
coumefre 6 months ago
@ megabusfreak.....die leute verdienen damit ihr geld,glaub mir die haben das drauf!!!!sonst würds nicht als anerkannte tatsache gelten
akiira187 7 months ago
der hauptsächliche grund ist würd ich sagen,dass das licht von unterschiedlichen galaxien bis zu uns unterschiedlich lange brauch!!!!und mal so nebenbei......wie sollte das ende des universums eigentlich aussehen????
akiira187 7 months ago