Determinismus, Freier Wille, Willensfreiheit,
Gerhard Roth Thomas Metzinger März09 ld
Illusion der Freiheit
Wie die Neurologie unser Weltbild in die Krise
stürzt
Unterteilt in 6 Teile Dieses ist 1 von 6
Nach Kenntnis erste Sendung Im D-TV zu
diesem Thema ohne "?" im Titel.
Auf jeden Fall äußerst sehenswert, egal zu welchem "Meinungslager" man sich zählen möchte.
"Bildgewaltig" ausgeführt, informativ und spannend.
Nano extra im ZDF Doku Kanal 24.03.09 23:45, 28 min insgesamt
Gerhard Roth (Neurologe), Thomas Metzinger (Philosoph) (kein Streitgespräch)
MINDFUCK
Tenome187 1 week ago
@flo1low Kann dir da nicht widersprechen! Ich denke Freiheit und der freie Wille ist Definitionssache. Da gibt sich mancheiner mit mehr oder weniger zufrieden als der andere. Aber im Prinzip ist man wohl nie frei und wird auch nicht einfach so nen freien Willen haben auch wenn unser Hirn uns das gekonnt suggeriert. Und vielleicht ist auch gerade das die Freiheit: nämlich nicht die Qualen der Wahlen zu haben die ein vollkommen freier Wille uns einbrocken würde.
KintaromOe 4 weeks ago
@KintaromOe im Grunde nur ein Zusammenschluß von Synapsen die Reize verwerten. Im Grunde muss man jedoch nicht mehr verstehen als das ein System in dem alle Regeln (Naturgesetze) bekannt sind es eine eindeutige Zukunft zu jedem Zeitpunkt gibt deshalb ist ein freier Wille der eine übergordnete Macht über dem System bedeuten würde nicht möglich.
flo1low 4 weeks ago
@flo1low Setzt der Wille etwas übernatürliches voraus oder ist er "nur" eine Zusammenschluss von Synapsen? Oder beides? Versteh nicht ganz worauf du hinaus willst.
KintaromOe 1 month ago
@KintaromOe völlig richtig aber warum ist das so unvorstellbar ein freier wille setzt irgendetwas übernatürliches voraus denn letztendlich besteht dein wille nur aus miteinander verknüpften synapsen die auf reize reagieren
flo1low 1 month ago
good work here
ttwilkable 1 month ago
i enjoyed this vid
sprattysy 1 month ago
@KintaromOe Ja, letztendlich gibt es kein "festes Selbst". Sehr interessante frage, was jemanden überhaupt dazu veranlasst, einen anderen als Person anzusehen. Ich denke, "wir" sollten uns von dem Gedanken verabschieden, einen großen Einfluss auf "unseren" Entscheidungsprozess zu haben, denn "ich" bin sehr wahrscheinlich nur ein phänomenales Selbstmodell, das im Endeffekt sogar Entscheidungen rechtfertigen kann, die es ganz sich nicht "freiwillig" geplant hat... ;-) Schwieriges Thema!
Brocaserter 1 month ago
@Brocaserter Da beginnts interessant zu werden. Was ist denn das "Selbst" oder das was man als "Ich" empfindet? Im Endeffekt nur ein Mosaik mit zig Bauteilchen mit denen wir konditioniert wurden. Sind unsere Handlungen dann wirklich unsere Entscheidung? Oder entscheiden wir uns dafür was wir glauben zu wollen? Somit fallen schon unbewusste Entscheidungen deren Ursprung nicht "bei uns" liegt, sondern die das Hirn vorher entschieden hat - das Produkt ist lediglich das Gefühl das "Wir" es wollen.
KintaromOe 1 month ago
Da ensteht aber schnell ein Trugschluss wenn es heißt das Gehirn hat schon vorher entschieden ob wir den Arm heben oder nicht. Das hieße ja, dass wenn "Ich" die Hand heben will es eigentlich gar nicht will, sondern nur dem Befehl meines Gehirns folge!? Wäre ja völlig abstrus. Demnach alles vorherbestimmt und das Leben außerhalb unseres Kontrollbereichs.
KintaromOe 1 month ago