Ein Bericht des Kulturmagazins "artour" (MDR) über die Reitbahnstraße84, das Experimentelle Karree und deren Aus:
In Chemnitz ist die "Reitbahnstraße 84" eine stadtbekannte Adresse für Konzerte und Events. Sie gilt als ein Flaggschiff für Jugendkultur in der Stadt, die demografisch zu den ältesten in ganz Deutschland gehört. Doch nun droht dem Verein das Aus. Chemnitz ist nicht gerade eine Hochburg der Subkultur im Gegenteil: Die Stadt zählt zu den demografisch ältesten Städten Deutschlands. Vereinzelt aber gibt es sie doch: Projekte, Initiativen und Vereine, die sich um Vielfalt und interessante Angebote für junge Leute in ihrer Stadt bemühen. Einer davon ist der Verein zur "Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V.", unter dessen Regie sich die Reitbahnstraße 84 zu einer stadtweit bekannten Adresse für Konzerte und Events etabliert hat.
Doch damit soll nun Schluss sein zumindest nach dem Willen der Grundstücks- und Gebäudewirtschaftsgesellschaft (GGG), einer hundertprozentigen Tochter der Stadt Chemnitz. Die nämlich hat dem Verein den Mietvertrag gekündigt und will das Haus und die daran anliegenden Gebäude bis Ende Juni geräumt sehen. Dabei gehörte der Verein zum "Experimentellen Karree", einer Initiative zur kulturellen Belebung des in der Nähe des Stadtzentrums gelegenen Reitbahnviertels. Die EU fördert das Projekt. Ohne den gesicherten Standort allerdings können die Fördermittel nun nicht abgerufen werden.
Was ist los in Chemnitz? Warum stellt sich die Stadt gegen ihre alternative und Jugendkultur? "artour" wollte es wissen und hat sich im Reitbahnviertel von Chemnitz umgeschaut.
Weiterführende Informationen: http://www.exka.org, sowie auf http://ki23.blogsport.de/
Danke für's Hochladen des Berichtes.
Ich war immer mal im ExKa zu gange und es hat mir sehr gut gefallen, deswegen ist es umso trauriger, das solche Konzepte in Chemnitz (vorerst???) keine Zukunft haben.
uwebiernacki 1 year ago