Wenn es um ArbeitnehmerInnenrechte oder Wege zu einer umweltverträglichen Produktion geht: Womit erreichen soziale Bewegungen mehr -- mit Druck auf Regierungen oder auf die Konzerne? Anhand von konkreten Beispielen aus den Kämpfen um Sozial- und Umweltstandards und Gewerkschaftskämpfen wird gefragt: Was sind Erfolgsgeschichten und Geschichten des Scheiterns von Konzernkampagnen? Was kann man mit Konzernkampagnen, Boykott, dem Ringen um freiwillige Selbstverpflichtungen erreichen? Lassen sich konkreten Bedingungen formulieren, unter denen Kampagnen gegen Konzerne etwas ausreichend verändern? Unter welchen Bedingungen ist welcher Adressat für eine Kampagne sinnvoll?
ReferentInnen: Dr. Gisela Burckhardt, entwicklungspolitische Gutachterin und Aktivistin der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC), Bonn, engagiert sich seit ca. 10 Jahren bei der CCC, vertritt die Frauenorganisation FEMNET im Trägerkreis der CCC und leitet dort die Discounter AG, deren Arbeit von der Bewegungsstiftung unterstützt wird; Ulrich Wohland, (Soziologe) freier Mitarbeiter in der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion und in OrKa (Organisierung & Kampagnen). Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren wissenschaftlich, beratend, planend und organisierend in den sozialen Bewegungen und Gewerkschaften als Campaigner und Organizer mit Kampagnen; Dr. Felix Kolb, Politikwissenschaftler Bremen, Geschäftsführer von Campact und Mitglied im Stiftungsrat der Bewegungsstiftung; Jutta Sundermann, Mitbegründerin von Attac, Bewegungsarbeiterin und Mitglied des Stiftungsrates. Organisiert seit vielen Jahren verschiedene Kampagnen, u.a. die Attac-Lidl-Kampagne.
Moderation: Heidi Klein, Politikwissenschaftlerin, Mitgründerin und
Vorstandsmitglied von LobbyControl e.V.; langjähriges Engagement in der
Anti-Atom- und globalisierungskritischen Bewegung
Danke für diesen und die vielen anderen tollen Uploads!
NokturnalTimes 5 months ago