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Zeit die mir noch bleibt 2

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Uploaded by on Apr 23, 2009

Markus H. (41), Vater von 3 Kindern, hat Lungenkrebs. Der bösartige Tumor wird operativ entfernt, eine anschließende Strahlentherapie lehnt Markus ab. Acht Monate später finden sich Metastasen in beiden Lungenflügeln und im Schulterblatt.

Markus H. weiß: Wenn sich die Metastasen weiter so explosiv ausbreiten, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit. Er hofft, dass sein Krebs zum Stillstand kommt. Gleichzeitig beginnt er, langsam Abschied zu nehmen. Er entwirft seinen Grabstein und plant eine letzte Reise nach Marokko. Lässt sich erst bestrahlen, als die Schmerzen unerträglich werden. Monate später schreibt er in seinen persönlichen Aufzeichnungen: „Ich bin nicht mehr überzeugt, dass ich den Krebs überlebe. Trotzdem bereue ich nicht, dass ich die Strahlentherapie nicht früher gemacht habe. So hatte ich noch einen wirklich schönen Sommer, ohne viele Einschränkungen. Vielleicht war es ja der letzte.

Die WDR-Autoren Heidi und Bernd Umbreit dokumentieren Markus H.´s eigenwilligen Umgang mit seiner tödlichen Krankheit. Über ein Jahr lang haben sie ihn mit der Kamera begleitet, seinen Mut und seine Verzweiflung erlebt, seinen Kampf und seine Einsamkeit - und die Versöhnung mit Krankheit und Familie.

Der Film erhielt den Filmpreis DAVID 2006, den Deutschen Kamerapreis 2006 und den Journalistenpreis 2006.

Category:

Nonprofits & Activism

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Top Comments

  • die ärztin weiß ganz genau das es auch mit bestrahlung zum gleichen ergebnis gekommen wäre es ist einfach irrsinnig zu behaupten er hätte es besser gehabt wenn er bestrahlt worden wäre es ist doch nur noch palliativ behandelbar hätte er den seine letzten monate nur noch im kh verbringen sollen und denen die taschen füllen .palliativmedizinisch hat er das beste gemacht nämlich mit einer relativ hohen lebensqualität die ihm verbliebene zeit genutzt .

  • mein grösster respekt vor diesem mann wie er trozdem so gut es geht stark bleibt und nicht total zerbricht das muss so brutal sein von einem tag auf den anderen mit so einer situation konfrontiert zu werden

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All Comments (11)

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  • alle Mittel sind erforscht, warum gibt es nichts gegen den Scheiss Krebs?

  • ich hatte einen guten Schulkameraden, wir waren wie aneinander festgetackert, er hatte Krebs, es fing im Kopf an, Metasthasen weiter im Hoden, später war alles im Bauch, ich habe so geweint, verstand die Welt nicht mehr..

  • ich habe selber meine Frau an Lungenkrebs verloren(18.1.10) die Zeit die uns noch blieb sah so aus das sie nur noch im krankenhaus war.........ein halbes Jahr nach der Diagnose verstarb meine Frau in meinen Armen

  • Ich selber habe am 30.08.2010 mit dem rauchen aufgehört von einer auf die andern Minute von 25-30 Zigaretten auf 0..ohne irgendein hilfsmittel...einfach der Wille und das ich meinem Sohn diese Qual ersparen will die ich selber bei meinen Eltern erlebt habe..diese Doku muss ich ehrlich sagen ist 100% besser als jedes Bild auf einer Schachtel...auch wenn Markus es nicht überlebt hat..so kann er mit dieser Doku andern helfen oder die unterstützen mit diesem SCHEISS aufzu hören...Danke Markus

  • Ärzte dürfen sich darüber keine gedanken machen!

  • Wirklich erschütternd dieses Video...

    Und die Ärztin sitzt ja nun wirklich nicht VÖLLIG ENTSPANNT da..das ist nicht wahr.

    Viel schrecklicher ist, dass man immer noch nicht in der Lage ist, diesen Krebs aufzuhalten.

  • is leider der alltag solcher personen, da is es schwer einfühlsam zu sein

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