Selbst im isolierten Myanmar (Burma) sind die internationalen Saatgutkonzerne tätig. Doch die Kleinbauern sind gut beraten, wenn sie weiterhin das traditionelle Saatgut nutzen und weiterzüchten. Denn die hochgezüchteten „internationalen Sorten machen die Bauern abhängig. Neben dem Saatgut müssen sie damit auch chemischen Dünger und Pestizide kaufen und häufig die Ernte dem Saatguthändler verkaufen. Darum bauen mehrere Dorfgemeinschaften mit SWISSAID so genannte Saatgutbanken kleine Häuschen, in denen das lokale Saatgut des Dorfes gelagert wird -, um so Zugriff auf das einheimische Saatgut zu haben. Im Falle einer Missernte können die Bäuerinnen und Bauern auf das lokale Saatgut zurückgreifen und dieses nach der Ernte wieder in die Saatgutbank geben ohne sich für den Kauf neuen Saatguts verschulden zu müssen. Im Gegensatz zum hochgezüchteten Saatgut ist das lokale den klimatischen Bedingungen und dem Boden optimal angepasst. Dank lokalem Saatgut lässt sich Hunger vermeiden.
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