Herbstakademie 2009
29.9.-1.10.2009, HU Berlin
Veranstaltet von Die Linke.SDS
Abendpodium 2. Tag: Marx und kritische Wissenschaft (Diskussion)
ReferentInnen: Anne-Kathrin Krug, Die Linke.SDS (kritische Jura); Morus Markard (kritische Psychologie)
Fragerunde 1:
Warum hat die kritische Psychologie heute den Stellenwert innerhalb der Wissenschaft den sie hat? Wenn die kritische Psychologie hegemonial wäre, wäre dann die bürgerliche Psychologie die eigentlich kritische Psychologie? Wie schafft man es eine derart komplexe Theorie zu vermitteln wie die kritische Psychologie? Wie findet man im aktuellen (Bildungs-)System Raum für kritische Wissenschaft? Wo stößt kritische Rechtswissenschaft an ihre Grenzen, wenn die bürgerliche Rechtswissenschaft offensichtlich derart fundamental für die aktuelle Hegemonie ist? Ist ein aktuelles rechtswissenschaftliches Studium wirklich nur Auswendiglernen ohne Rechtsphilosophie?
Fragerunde 2:
Kam die bürgerliche Psychologie hier zu schlecht weg? Gesellschaftliche Funktion der Definition von Krankheiten und psychischen Störungen durch die herrschende Psychologie? Motivation der Studierenden in eine Vorlesung kritische Psychologie zu kommen? Rolle der Psychologie hinsichtlich Aufrechterhaltung der "strukturellen Gewalt"?
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