12 musikdramatische Tableaux von Christian Jost
Libretto vom Komponisten unter Verwendung des englisches Originaltextes und der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin/Uraufführung
Musikalische Leitung ... Carl St. Clair
Inszenierung ... Andreas Homoki
Ausstattung ... Wolfgang Gussmann
Dramaturgie ... Werner Hintze
Chöre ... Robert Heimann
Lichtgestaltung ... Franck Evin
Hamlet ... Stella Doufexis
Horatio ... Tom Erik Lie
Geist ... Christoph Schröter
Videoclip von Julia Hertäg
Christian Jost, der im Auftrag der Komischen Oper Berlin eine neue Version dieser unerschöpflichen Geschichte komponiert, liest Shakespeares Text als die Geschichte einer surrealen Reise ins Innere, als die Darstellung einer Person auf der langen Suche nach der Erkenntnis wobei diese Suche in ihrer Dimension weit über die Frage hinausgeht wer Hamlets Vater ermordet hat. Von Anfang an stand für Christian Jost fest, dass er die Titelpartie einer Sängerin übertragen wird. Auf diese Weise wird die Erfahrung des Mannes, der durch ein schockierendes Erlebnis aus allen Sicherheiten herausgetrieben und in das Chaos des Lebens geschleudert wird, der Verengung auf ein geschlechtsspezifisches Problem enthoben. Damit soll das universell Gültige, zeitlos Verbindliche dieser Figur deutlich herausgearbeitet werden, um das Werk so zu einer tiefgreifenden und erregenden Reflexion über existenzielle Grundfragen des Menschseins zu gestalten, die uns umtreiben und mit denen wir zurechtkommen müssen.
eine wirklich beeindruckende oper! ein seltenes beispiel für eine große oper der gegenwart! gibts davon irgendwo eine dvd oder cd (habe leider nichts gefunden)?
nicoliebe 2 years ago
I just this opera about 10 days ago in Berlin and thought it was awesome, so different of what I see usually in New York. Everything fits together, music, words and the singers.
A devoted opera fan
panlilo 2 years ago