EINE PRODUKTION VON STUDIERENDEN DER AG GEOMEDIEN - http://www.geomedien.de
Laufzeit: 06:41 min.
Alle Welt verfolgte den Kopenhagener Klimagipfel in den Medien. Vielen Aktivisten dagegen war tatenlos zusehen nicht genug. Sie wollten vor Ort versuchen, die Verhandlungen zu beeinflussen. Auch die BUND-Jugend Schleswig-Holstein demonstrierte für ein ambitioniertes Klimaabkommen.
Vom 07. bis 18. Dezember 2009 fand in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen die 15. UN-Klimakonferenz statt. Delegierte aus 190 Ländern dieser Welt sollten ein gemeinsames wissenschaftsbasiertes und verbindliches Klimaschutzabkommen entwerfen. Dieses sollte ab 2012 das bis dahin gültige Kyoto-Protokoll ablösen.
Das Klimaschutzabkommen sollte Reduzierungsziele festlegen, die die Erderwärmung auf unter 2°C oder weniger begrenzen. Die Industrieländer sind für den größten Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre verantwortlich. Deshalb sollte eine finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer durch die Industrieländer garantiert werden.
Nach rund zwei Wochen Verhandlungen war nicht einmal das Abschlussdokument, der „Copenhagen Accord, konsensfähig. Der Abschlusstext soll als politisch verbindliche Erklärung lediglich ein neues Klimaschutzabkommen vorbereiten. Damit stellt es eine Absichtserklärung ohne Verpflichtungen dar. Als einzige Festlegung wird das sogenannte 2-Grad-Ziel genannt. Dieses ist jedoch nicht an konkrete Maßnahmen geknüpft. Jeder Staat kann seine eigenen Klimaschutzmaßnahmen eintragen lassen. Diese Ziele könnten dann im kommenden Jahr bei der nächsten Konferenz international verbindlich werden.
Konzeption, Kamera, Ton, Schnitt & Postproduktion: Martina Kriwy
Toll, dass ihr drei dieses Wochenende so schön festgehalten habt! Vielen Dank! :-)
ou1989 2 years ago 3